Workers Youth Festival 2013 in Dortmund
Quelle: Mark Wilkendorf

Eine solidarische Jugend setzt Zeichen

"Wir haben eine Mission: Wir wollen die Welt besser machen. Und das zeigen wir den Menschen da draußen." Vor 3 000 Jugendlichen aus aller Welt wirbt SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles auf der Eröffnungsfeier des workers youth festival in Dortmund für ein couragiertes Eintreten für eine gerechtere Welt.  

(Quelle: workers youth festival)

"United we make history - solidarity now", so lautet der Slogan des Festivals, den Andrea Nahles auf der Eröffnungsfeier aufgreift. Sie sei stolz auf die hohe Anzahl von über 1 000 internationalen Teilnehmern, sagt Nahles. 

Die SPD-Politikerin betont den politischen Charakter des Festivals und die Notwendigkeit eines solidarischen Kampfes

gegen Nationalismus und Repression. "Wir müssen engagiert für Gleichheit auf der ganzen Welt einstehen."

Sascha Vogt, Bundesvorsitzender der Jusos, verweist auf die Etappenziele im Bereich der Arbeitsbedingungen und der Gleichstellung, die der Kampf für Gerechtigkeit in den 150 Jahren seit dem Bestehen der organisierten Arbeiterbewegung erreicht habe. 

"Wir haben die Gesellschaft bewegt, aber wir sind noch nicht am Ende der Reise", sagt Vogt. Der internationale Kampf gegen neoliberale Wirtschaftspolitik, Arbeitslosigkeit und Exklusion bleibe dringend notwendig.

Gemeinsam für ein schönes Leben
Auf dem Gelände des Fredenbaumparks in Dortmund startet das viertägige Festival zunächst gemütlich. Die rund 3 000 jugendlichen Teilnehmer, die nach und nach zur Eröffnung anreisen, sonnen sich auf den Parkwiesen, spielen Feder- und Fußball und rudern über den kleinen See. 

Abends, zur Eröffnungsfeier, wird es dann politisch. Denn neben all dem Spass, den es bringt, wenn sich die traditionsreichen Jugendorganisationen der Falken, der Gewerkschaftsjugend und Jusos mit internationalen Jungsozialisten treffen, steht die politische Botschaft im Vordergrund: "Internationale Solidarität. Gemeinsam sind wir stark." 

In welchen gesellschaftlichen Themenbereichen diese Solidarität besonders von Nöten ist und wie internationale Vernetzung gelingt, dass wird in den Workshops und Podiumsdiskussionen erörtert.

Unter dem Motto "Rise up! Wir für ein schönes Leben" führt am letzten Tag des Festivals eine Demonstration durch die Dortmunder Innenstadt. Ihre TeilnehmerInnen fordern soziale Gerechtigkeit und Solidarität. (Sarah Kohlhauer vom vorwärts.)

(Quelle: workers youth festival)


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