Hamburg Stadthausbrücke
Quelle: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.

Stadthaus in Hamburg

Juni 1933. Die Sitzung des SPD-Parteivorstandes im Redak-
tionsgebäude des "Hamburger Echo" ist fast zu Ende, da stürmt die Gestapo die Sitzung und verhaftet die Anwesenden. Sie werden ins Gestapohauptquartier an der Ecke Stadthaus-
brücke/Neuer Wall gebracht. 

Der imposante Bau war während des Nationalsozialismus eine Stätte des Grauens. Hier wurden Gegner des Regimes – vor allem Sozialdemokraten und Kommunisten – verprügelt und gefoltert. In diesem Gebäude starben Menschen, weil sie den ihnen zugefügten Verletzungen erlagen oder sich aus Verzweif-
lung aus dem Fenster stürzten.

Heute erinnern eine Gedenktafel am Eingang Stadthausbrücke 8 und Stolpersteine vor dem Eingang an diese Geschichte. 2009 wurde das denkmalgeschützte Gebäude an einen priva-
ten Investor verkauft.

Läden, Büros und ein Hotel sollen hier entstehen und eine Dokumentationsstätte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Polizeigewalt, für die sich die Hamburger SPD und der ehemalige SPD-Senator Joist Grolle eingesetzt hatten.

Stadthaus Hamburg
Stadthaus, bis 2013 Sitz der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg
Stadthausbrücke 8

20355 Hamburg

Anfahrt:
S-Bahn Stadthausbrücke (S1 und S3)

Pausentipps:
Richtung Großneumarkt befinden sich viele Restaurants und Cafés.

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Altbundeskanzler Helmut Schmidt stirbt. Er wird 96 Jahre alt. Schmidt hat die deutsche Politik geprägt wie kaum ein anderer, als Senator in Hamburg, als Minister unter Willy Brandt und von 1974 bis 1982 als Bundeskanzler.

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