Frankfurt SPD-Parteihaus
Quelle: Goellner, Aufbau-Verlag

SPD-Parteihaus in Frankfurt

Im August 1962 weihte der SPD-Vorsitzende Erich Ollenhauer (1901 – 1963) das neue SPD-Parteihaus in der Innenstadt von Frankfurt ein. Bis 1933 hatte die SPD im Gewerkschaftshaus in der Allerheiligenstraße ihre Büros. 

Nach 1945 war sie Mieterin in verschiedenen Häusern. In den 1950er-Jahren sollte für den inzwischen 48.000 Mitglieder zählenden SPD-Bezirk Hessen-Süd ein "repräsentatives, der hessischen Regierungspartei würdiges Haus" geschaffen werden. Dafür schrieb der südhessische SPD-Vorstand 1958 einen Wettbewerb unter sozialdemokratischen Architekten aus. 

Von den 13 eingegangenen Arbeiten gewann der Entwurf von Günther Balser den Ersten Preis. Balsers Entwurf sah neben einem viergeschossigen Haupthaus einen auf V-Stützen stehenden Trakt vor, der zwei Sitzungssäle enthält.

Das 1997/98 sanierte Gebäude, in dem sich die Büros des SPD-Bezirks Hessen Süd, des SPD-Unterbezirks Frankfurt und von Abgeordneten befinden, ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Ästhetik der Nachkriegsmoderne. Am Haus befindet sich eine Gedenktafel an die Opfer des Nationalsozialismus.

(Quelle: Klaus Wettig, Orte der Sozialdemokratie, vorwärts buch, Berlin 2013.)

SPD Parteihaus Frankfurt am Main
Fischerfeldstraße 7-11
60311 Frankfurt am Main
www.spd-frankfurt.de

Anfahrt:
U-Bahn-Station "Dom"

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