Deutschlandfest Plakat Artikel

Künstler und Künstlerinnen auf dem Deutschlandfest

In alphabetischer Reihenfolge:

Acoustica


Die Band Acoustica formiert sich im Herbst 1993 aus Anlass einer Party zur Unterstützung des Erfurter Radiosenders „Radio F.R.E.I.“.Acoustica – das sind: King Roman (voc), Morgan Star (voc, git), Maria Kerthy (bass), Nils Parkinson (dr) und Sonny Tyler (git).

Die Gründungsmitglieder King Roman, Morgan Star und Ringo Fire haben bis zu diesem Zeitpunkt ihre musikalische Heimat bei der Band „Fast Food Cannibals“. Vierter im Bunde ist Maria Kerthy, ein alter Freund aus Schülerbandtagen, hauptamtlich Bassist bei seinem Vater Jürgen Kerth.

Das Acoustica Konzept ist so einfach wie erfolgreich: reduzierte Coverversionen bekannter Rock- und Popklassiker, eingebettet in eine spontane anarchistische Show. Stilprägend sind die hohe Musikalität und die mehrstimmigen Gesänge. Konzeptlosigkeit ist Konzeption, getragen von großer Musizierfreude, fern der üblichen Selbstverwirklichungsversuche.

Auf unzähligen Club- und Partygigs erweitern die Vier ihr Repertoire. 1994 folgt eine Straßenmusik- und Club-Tour durch Holland, Belgien und Frankreich. Das Interesse an einer ausgefeilteren Show ist seit dem geweckt!

Die Band entwickelt einen Faible für Verkleidungen, Tanzeinlagen und jede Art theatralischen Entertainments. Musikalische Attacken auf ungeliebte Künstlerkollegen beziehungsweise deren Musik werden Teil des Konzeptes.

Jährlich wiederkehrende Events, wie beispielsweise die Weihnachtsshow und das 1. Mai-DDR-Programm, erlangen bald Kultstatus und sind bis heute nicht aus den Tourplan der Band wegzudenken.

1998 wird der MDR auf Acoustica aufmerksam. Die Zusammenarbeit beginnt mit Konzerten für MDR Sputnik. Daraufhin folgt eine regelmäßige Zusammenarbeit im Rahmen der MDR-Life-Show und der Jump-Roadshow. Diese werden zum Großteil von Acoustica getragen.

Bis heute sind die Musiker gern gesehen auf den Bühnen vom MDR Jump, Radio SAW und andere Radiostationen. Dort sorgen sie für musikalische Abwechslung auf den Bühnen bekannter Großveranstaltungen wie dem "Thüringentag" und dem "Sachsen-Anhalt-Tag" sowie auf traditionellen Volksfesten: beispielsweise dem "Krämerbrückenfest" in Erfurt, dem "Zwiebelmarkt" in Weimar oder beim "Laternenfest" in Halle. Und gerade bei kultigen Hightlights, wie der "Bunten Republik Neustadt" in Dresden oder der "Fête de la Musique", laufen sie zur Höchstform auf.

Inzwischen führt die Band so eine Art Doppelleben: auf der einen Seite viele Großveranstaltungen und Events, auf der anderen Seite Clubkonzerte in ganz Deutschland und über die Grenzen hinaus – mit großem Erfolg!

So sind unter anderem Auftritte in der Schweiz, in Tschechien, Belgien, den Niederlanden und Dänemark wie auch in Frankreich und Österreich zu erwähnen. Von 2009 bis 2011 sind die Musiker auch auf Konzerttour durch Italien unterwegs. Highlights sind vor allem auch die Auftritte im Rahmen der Olympischen Spiele in den Jahren 2002, 2006 und 2010, bei denen sich Acoustica erfolgreich auf
internationalem Terrain beweist.

In Salt Lake City, Turin und Vancouver begeistert die Band jeweils über 150.000 Besucher und Fans mit ihrer internationalen Show. Die Auftritte im "Thüringen-Haus" und beim "German Fan Fest" überzeugen durch ihren Bezug auf das jeweilige Gastgeberland und den bewährten musikalischen Humor der
Musiker.

Auch bei der Fußball Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland ist Acoustica täglich die feste Band auf der Bühne der offiziellen Fanmeile in Leipzig. Zu ihren Auftritten mit originell verpackten Coversongs bringen die Musiker stets auch eigene Songs in ihre Shows ein. Inzwischen ist ein Album – ausschließlich mit
Eigenkompositionen – erhältlich.

Mit dem nunmehr 20-jährigen Bestehen der Band, lässt sich nicht nur auf eine erfolgreiche Liste von nationalen und internationalen Konzerten und Events zurückblicken, auch sind die Musiker stets politisch aktiv. Sei es durch Unterstützung lokaler Aktionen wie dem Bleiberecht für MigrantInnen oder der "Agenta 21", dem Christopher Street Day und anderen humanistischen Initiativen.www.acoustica.de

Andreas Bourani


"Ich kann in drei Sekunden die Welt erobern" – Das sind die ersten Zeilen des Songs, der gerade mit unglaublichem Tempo und mit unglaublichen Emotionen zwar (noch) nicht die Welt, dafür aber ganz Deutschland gefangen nimmt. 

"Nur In Meinem Kopf" heißt der Titel, Andreas Bourani heißt der Pop-Poet, dem mit dieser Nummer und seinem Debut-Album "Staub und Fantasie" ein wirklicher Meilenstein gelungen ist. "Nur In Meinem Kopf" versetzt mit seiner Leichtigkeit aktuell Berge, die üblicherweise langsam abgetragen werden müssen. 

Spontan ausgewählt für eine große TV-Kampagne. Mit Liebe überschüttet in den "sozialen Netzwerken" des Internet, wo sich täglich tausende neue "Freunde" gegenseitig auf den Song aufmerksam machen. Mit einer Schnelligkeit die Radiostationen verzaubert, die Kennern des Metiers bislang für einen so genannten "Newcomer" unbekannt war.

Aus dem Nichts in die Top 20 der itunes-Hitliste geschnellt. Und weil man so viel Liebe und Gefühle nicht aufhalten kann und soll, kommt hier in befreiender Urschrei-Manier ein "Release" im schönsten Wortsinn: "Da ist das Ding!" Ab sofort ist die Single überall erhältlich und auch auf einem Silberling leuchtend.

Leinen los für einen großartigen Künstler, dessen Weg über viele Jahre mit Enttäuschungs-Geröll und scheinbar unverrückbaren Bergen verstellt war. Einen Charakterkopf, der die Kraft der Gedanken, der Fantasie und des Lebens mit so viel Leichtigkeit auf "Nur in meinem Kopf" und auch auf den anderen 12 Songs wirklich fühlbar gemacht hat.

Eine bemerkenswerte Persönlichkeit, ausgestattet mit deutsch-ägyptischen Wurzeln, Augsburger Sturm- und Drang-Jahren sowie Wohnsitz im brodelnden Berlin. Ein Mensch, der in drei Sekunden die Welt erobert….Auch live wird Andreas Bourani in Kürze mit dem Bergeversetzen beginnen – denn er hat zu bieten: Eine glasklare Stimme. Die Bühnenpräsenz eines alten Meisters. Die seltene Gabe textlichen Tiefgang mit der dreiminütigen Leichtigkeit des Pop zu verbinden. Und seine ausgezeichnete Live Band, bestehend aus Julius Hartog, Arne Augustin, Ralph Rieker und Jürgen Stiehle, mit der er die deutsche Liveszene bereichern wird.

"Wenn du dir die Platte durchhörst und danach einen unstillbaren Drang verspürst, irgendetwas Großartiges tun zu wollen, am besten die total ‚verrückte‘ Idee hast, ab sofort deine Träume zu leben, dann habe ich alles richtig gemacht!“ sagt der 27-jährige Andreas Bourani über sein Solo-Debütalbum. 

Produziert wurde es von Andreas Herbig und Peter "Jem" Seifert. Das Echo-prämierte Gespann konnte in der Vergangenheit bereits mit Ich + Ich, Udo Lindenberg, Cassandra Steen und Jochen Distelmayer große Erfolge feiern. Die Mischung aus Herbigs Erfahrung und Seiferts Hunger hat nun auch das Soundbild von Andreas Bourani geprägt:

Es klingt souverän und energetisch, melancholisch und euphorisch zugleich. "Als Fan habe ich, gerade nach guten Livekonzerten, oft eine unglaubliche Energie verspürt. Die Musik hat mich bekräftigt und inspiriert. Nun will ich selbst diese Energie vermitteln, Leute dazu inspirieren, an sich zu glauben und ihr Ding durchzuziehen." Ganz einfach. Mit Staub und Fantasie undder Kraft zeitloser, guter Musik. www.bourani.de

Aviv Geffen


Aviv Geffen is an extraordinary character who has led an extraordinary life, and enjoys extraordinary popularity in his home country of Israel. One in three people there own a record by him. In a nation of 7.5 million, two million have bought at least one of his dozen albums. No wonder, then, following tours with the likes of U2, James and Placebo, and teaming up with Brett Anderson for their very own show.

It is Aviv’s contentious beliefs, as much as his musicboth solo and with Blackfield that have made him so famous in Israel. A firm believer that religion should not interfere with government, Geffen is against the country’s occupation of certain territories and settlements by US-backed forces that have seen Palestinians squeezed out of areas that he, a Jewish Israeli, believes historically belong to the Arabs.

He was also the first artist in his predominately macho and military homeland to cross-dress. "I tell them to withdraw from the occupied territories and that using guns and missiles is a U-turn in evolution, and they hate it. I said I preferred Pink Floyd’s The Wall to The Wailing Wall on national TV. They didn’t like that , either."

Aviv Geffen has been chosen to be a Mentor on the Israeli version of " The Voice " . The 2th Season of the Show in now broadcasted on the israeli Tv.

Aviv became the leader of what he terms hisfucked-up generation” soon after his first album 1991. It was inevitable that he would be a figurehead: his uncle was notorious military leader Moshe Dayan while his father, Yehonatan Geffen, is one of Israel’s foremost poets. His upbringing was bohemian.I come from hippies, orgies, drugs, and cocaine,” he admits. Yet his musical life has been inextricably linked with some of the most seismic events in recent Israeli history.

On November 4, 1995, at a peace rally in Tel Aviv, before a 300,000-strong crowd, he performed his balladI Cry For You’. After the show, Prime Minister Yitzhak Rabin went backstage to congratulate him. The singer and the architect of the peace process embraced. Five minutes later, Yigal Amir, an Israeli student posing as Aviv’s driver, managed to get backstage and shot the PM. Aviv is aware that, with his outspoken views, a bullet could equally be aimed at him.

BLACKFIELD is a collaboratory music project by the English musician and founder of Porcupine Tree, Steven Wilson, and Israeli rock singer Aviv Geffen. Together, they have released three Studio albums: "Blackfield" and "Blackfield II" as equal partners, and "Welcome to my DNA" (with Geffen taking a more dominant role in the Studio) and a live CD/DVD combo, titled Blackfield - "Live in New York City". A fourth studio album, yet to be titled, will be released in September.

Blackfield has gained great success in Europe and the U.S. and has gained a devout fans. They fill large venues, and most performances sold in advance. Their singles "Pain" & "End of the World" , was #1 on the Greek charts. www.avivarchive.co.il

Blue Mountain Boys mit Julia


Neben traditionellen Country-Songs von Hank Williams bis zu Alan Jackson spielt die Band auch „countryfizierte“ Rockklassiker, etwa von CCR, den Beatles oder den Rolling Stones. Dabei hatten die Blue Mountain Boys von Anfang an auch eigene Stücke im Programm, die zu Demozwecken in einem Oldenburger Tonstudio aufgenommen wurden.

Anlässlich einer Benefiz-Veranstaltung hatten sich Dirk Ludewig, Matten Rambow, Stefan und Ulli Fragel im Sommer 2002 in Drochtersen an der Niederelbe kurzfristig zusammengefunden, um mit ihrer Musik einen Beitrag zur Flutopferhilfe im Kehdinger Land zu leisten. Aus der spontanen Begegnung mit Session-Charakter wurden die Blue Mountain Boys. Bekannt geworden sind wir als Vorgruppe von "Truck Stop".

Dirk Ludewig (Schlagzeug) wirkt neben seiner Tätigkeit bei den Blue Mountain Boys als Lehrer, Kommunalpolitiker und Sportjournalist - wenn er nicht gerade Großveranstaltungen der Gemeinde Drochtersen organisiert oder als Hallensprecher Sportereignisse moderiert.

Stefan Fragel (Gesang, Gitarre) hat in verschiedenen Bands die Rockszene zwischen Weser und Ems mitgeprägt und lebt mit Frau und Kind in Oldenburg. Der gelernte Steinmetz arbeitet seit seinem Studienabschluss in Pädagogik in der stationären Jugendhilfe, hat fast alle Eigenkompositionen der Band geschrieben.

Julia Ratjens(Bass, Gesang) stammt aus der Gemeinde Drochtersen. Nach Erwerb der Fachhochschulreife im Jahr 2010 begann die Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin im Elbe Klinikum Stade.

Christin Behrmann(Gitarre) kommt ebenfalls aus der Gemeinde Drochtersen und wirkt seit kurzem mit. Sie ist bei einer Bank tätig, widmet sich nach einem 3 ½ jährigen berufsbegleitenden Wochenendstudium nun ganz ihren Hobbys.

Auwi Steinmeyer(Geige) war lange Zeit Lehrer in Hemmoor. Er hat mit seiner Pensionierung das Orchesternotenpult gegen die Country-Bühne eingetauscht, fiedelt seitdem mit den Blue Mountain Boys.

Ulli Fragel (Pedal Steel) unterrichtet Musik an der KGS Drochtersen, wohnt mit seiner Familie in Stade und hört außer Country auch gerne Jazz und klassische Musik. www.bluemountainboys.de

Dick Brave and the Backbeats


Der smarte Sänger mit der großen Schmalztolle und dem noch größeren Herz für Rock’n’Roll ist zurück: Dick Brave. Und das mit der neuen Scheibe "Rock’n’Roll Therapy" im Gepäck. 17 neue Stücke von sich und seinen unvergleichlichen Backbeats entfalten hier ihre fantastische Sogkraft.

Was sich jetzt nach einer schnöden Plattenveröffentlichung anhört, vollzieht sich jedoch unter dramatischen Umständen. Doch erstmal alles auf Anfang. Bereits in den 90er Jahren räumt der Kanadier in seiner Heimat und den USA rock’n’roll-technisch so was von ab, um dann ein erstes Mal zu verschwinden. Erst 2002 tauchen Dick Brave und die Backbeats wieder aus der Versenkung auf und lassen diesmal auch Europa und speziell Deutschland unter ihren knackigen Rockabilly-Klängen geradezu erzittern. Sie sammeln so ziemlich alle Preise ein, die es fürs Musikmachen gibt, darunter Comet und ECHO. Das Album "Dick This!" klettert schließlich auf die Eins der Albumcharts und verkauft sich mehr als eine halbe Million Mal. Die erste große Deutschlandtournee 2004 ist komplett ausverkauft. Seine Auftritte bei Rock im Park und Rock am Ring und weiteren Sommer-Festivals sind ein einziger Triumphzug. Ein letztes Konzert vor Weihnachten in Dortmund ist der krönende Abschluss dieses Jahres. Durch einen Auftritt bei der Hochzeit der US-amerikanischen Sängerin und Songschreiberin P!nk tragen Dick Brave und seine Jungs dazu bei, dass sie diesen Tag nie wieder vergessen wird.

Auf dem Höhepunkt seines Erfolges verschwindet der kanadische Sänger. Dick Brave gilt nach einem Flugzeugabsturz in den Weiten Kanadas lange als verschollen, bis ihn der ehemalige MTV-Journalist Klaas Heuer-Umlauf zufällig in einer einsamen, weit abgelegenen Blockhütte entdeckt. Einer Hütte, die Dick Brave über sieben Jahre nicht verlassen hat. Dazu titelt der Calgary Observer am Samstag, den 12. März 2011, mit der Schlagzeile "Unbelievable! Rock’n’Roll Star Dick Brave found in Canadian woods." Seine Erinnerung an die Zeit, als er mit Schmalztolle, coolen Klamotten und noch coolerem Gesang den Sound der frühen Beat-Jahre zelebrierte, ist völlig ausgelöscht. Rock’n’Roll-Amnesie. Nur langsam weicht dieser Erinnerungsverlust. Bruchstückhaft tauchen Bilder und Songs aus der Vergangenheit auf. Aber Dick Brave kämpft sich zurück ins Leben und ist nach einer unfassbaren Kraftanstrengungen und der Hilfe von Freunden, Therapeuten und seinen Fans jetzt wieder da ist, wo er hingehört. Er bleibt allerdings wortkarg und lässt sich lediglich mit einem "Yes, I'm Back!" zitieren. Im Studio hat er die letzten sieben Jahre verarbeitet und veröffentlicht am 14. Oktober mit "Rock´n´Roll Therapy" das langerwartete 2. Album, standesgemäß auf dem Label des "King", RCA.

Der Titel "Rock’n’Roll Therapy" erschließt sich auf dem geschilderten Hintergrund erst in seiner vollen Bedeutung. Und was hat er sich da im Tonstudio kreativ so vorgeknöpft, der Herr BRAVE? Von den Punk-Rockern Green Day lässt er sich "American Idiot" liefern, von den Kings Of Leon "Use Somebody", "Just The Way You Are" stammt von Bruno Mars und von Depeche Mode "Just Can't Get Enough." Dem legendären "Always On My Mind" von Elvis Presley nimmt sich Dick Brave auch an und verarbeitet die Töne zu Coverversionen, die sich gewaschen haben. Eine Club-Tour-Therapie im Frühsommer beamte Dick Brave zurück in die Zukunft. Natürlich stehen ihm die Backbeats auch dann zur Seite, wenn er im Frühjahr zum 3. Teil der großen, ausverkauften "Rock’n’Roll Therapy"-Gastspielreise durch Deutschland, Österreich und die Schweiz aufbrechen wird.www.dickbrave.com

Die Prinzen


Viele haben es gehofft, manche es befürchtet, kaum einer hat es für möglich gehalten. Nun aber ist es Tatsache: Die Prinzen schauen auf über zwanzig bewegte, rastlose und vor allem sehr erfolgreiche Jahre zurück – und sie lassen keinen Zweifel, dass auch in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist.

Ihr Erfolg besteht für die sieben Musiker in der permanenten konstruktiven Reibung, dem Enthusiasmus und dem gemeinsamen Willen, das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. "Es geht nicht nur um die beiden bunten Vögel, die vorn stehen", erklärt Sebastian Krumbiegel, "sondern wir sind eine Band, die aus fünf Sängern und zwei Instrumentalisten besteht und die alle Entscheidungen demokratisch trifft. Es geht um alle sieben, denn wenn ein Rädchen ausfällt, sind die Prinzen nicht mehr die Prinzen."

"Wir fühlen uns schon ein bisschen wie eine Familie und haben ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl, das wir auch sehr bewusst pflegen", erklärt Tobias Künzel. Längst sind die Prinzen zu einer Institution in der deutschsprachigen Musik geworden.

Mit über 6 Millionen verkauften Tonträgern, 16 Gold- und 6 Platinplatten, zwei Echo-Music- Awards und zahlreichen anderen Preisen sind sie eine der erfolgreichsten deutschen Popbands. Über fünf  Millionen Menschen begeisterten sie seit 1991 auf ihren Konzerten. www.dieprinzen.de

Filmorchester Babelsberg


Es gibt viele Erklärungen dafür warum der 100 Jahre junge Film schon immer untrennbar mit dem Ausdrucksmittel der Musik verbunden war und ist. Tatsache bleibt, dass bereits 1918 die UFA-Studios in Babelsberg das erste Filmorchester in Deutschland gründeten und durch die Einführung des Tonfilms und der daraus resultierenden Notwendigkeit dem Tonformat zu entsprechen, dieses Orchester 1932 modifizierten. Fast unbeschadet überstand dieses Orchester die furchtbare Zeit des Zweiten Weltkrieges und konnte somit bereits 1946 seine Arbeit unter dem neuen Dach der DEFA fortsetzen. Bis 1989 wurden alle Spiel- und Fernsehfilmproduktionen, genannt seien z.B. „Die Mörder sind unter Uns“, „Frühlingssinfonie“, „Die Legende von Paul und Paula“ sowie die Folgen der Fernsehserie „Polizeiruf 110“, von und mit dem DEFA-Sinfonieorchester eingespielt.

Mit dem Verkauf und der damit verbundenen Umstrukturierung der Studios waren das Orchester und seine Musiker zwischenzeitlich integrierter Teil der Brandenburgischen Philharmonie Potsdam bis es 1993, gemeinsam mit den Musikern des RBT-Orchesters Berlin, sich in seiner jetzigen Form und unter dem neuen Namen „Deutsches Filmorchester Babelsberg“  wiedergründete.

Nach nunmehr 18 Jahren  kann das Orchester auf eine Vielzahl von Produktionen, Konzerte und Tourneen verweisen : 500 Filmmusikproduktionen wie „Die Apothekerin“, „Solo für Klarinette“, „7 Zwerge-Männer allein im Wald“, „Der Tanz mit dem Teufel“, „Der Laden“, „Falling Rocks“, „The Musketeer“, „Les Miles“ , „Laura`s Stern“ und „Ninja Assasin“ um nur einige der nationalen und internationalen Produktionen zu nennen wurden in den eigenen Studios produziert und eingespielt. Darüberhinaus war das Ensemble an über 100 CD-Produktionen wie „Mutter“ (Rammstein), „The Saddest Word“ (Celin Dion), „17 Millimeter“ (Hildegard Knef), „Deutsche Schlager“ (Manfred Krug), „Macht Liebe“ (Rosenstolz), „Nena feat. Nena“ und „Stadtaffe“ (Peter Fox) beteiligt. Neben den rund 1000 Konzerten im In- und Ausland, 80 Fernsehshows und Galas wie die alljährlich von der ARD gesendete „Jose-Carerras-Gala“ mit durchschnittlich 8,2 Millionen Zuschauern, gelang es dem Deutschen Filmorchester Babelsberg eine Renaissance der sogenannten Film-Live-Konzerte, also Stummfilmdarbietungen mit orchestraler Livebegleitung, international umzusetzen. Diesen medien- und kulturpolitischen Aspekt würdigte die Berliner Zeitung mit ihrem Kritikerpreis.

Prominenteste Aufführungsorte waren 1996 die Academy of Motion Pictures and Scienes in Los Angeles, 2006 das Barbican Center in London sowie 2008 die polnische Nationaloper in Warschau. www.filmorchester.de

Flo Mega


Nach der 2011er Veröffentlichung seiner Debüt-LP "Die wirklich wahren Dinge", zahlreichen Tourneen und Shows, gönnte sich Flo Mega zunächst eine Auszeit, um dann doch wieder auszuziehen, das Lieben zu lernen. Inzwischen ist er zurück im Studio – zurück von einer Odyssee irgendwo zwischen den Weiten des Ozeans und den Tiefen der Seele. Mit wundgeschriebenen Fingern, aber auch jeder Menge neuer Songs in der Innentasche seines Jacketts.

Aktuell werden die Song-Schätze gehoben; für die Tonträger-Variante final im Studio eingespielt und editiert – mit Kraans de Lutin an den Reglern und The Ruffcats an den Instrumenten. Einen ersten Einblick in das neue Werk aber gibt es vor Veröffentlichung auf der Flo Mega & The Ruffcats Alle Mann an Deck!-Tour. Alles kann, nichts muss auf dem Weg zum zweiten Album. 

Flo Mega; der Überraschungs-Vize-Sieg beim Raab‘schen Bundesvision Song Contest 2011 brachte den Bremer mit dem sympathischen Tanzstil deutschlandweit ins Gespräch. Soul auf Deutsch ist aufregend und kribbelt angenehm – Flo Megas Debüt "Die wirklich wahren Dinge"(2011) dient dafür als bester Beleg. Wer Flo Mega & The Ruffcats bereits live in Aktion erleben durfte, weiß um die musikalische Qualität dieses Ereignisses. Zu seinen bekanntesten Fans zählen z.B. Stefan Raab, Ina Müller, Gentleman oder Tim Mälzer. www.flomega.de

Flying Steps


Die Flying Steps wurden 1993 von Vartan und Amigo in Berlin gegründet. Sie haben sich auf die urbanen Tanzstile B-Boying (Breakdance), Popping und Locking spezialisiert und gewannen mehrere Weltmeisterschaften, wie das Battle Of The Year und das Red Bull Beat Battle. Seit einigen Jahren binden sie neben anderen populären Urban Dance Styles wie Hip Hop und House auch projektbasiert Künstler aus unterschiedlichen Bereichen, wie beispielsweise Modern und Contemporary Dance, Tricking und Freerunning, etc. in ihre Performances ein. Die Flying Steps werden als eine der erfolgreichsten Urban Dance Crews weltweit angesehen und respektiert.

Die Besetzung hat sich im Laufe der Jahre immer wieder geändert, es kamen neue Mitglieder hinzu und es wurde mit verschiedenen Tänzern aus der ganzen Welt zusammengearbeitet, sodass sich ein internationales Netzwerk aus weltklasse Urban Dance Athleten gebildet hat - die Flying Steps Company.

Im Laufe ihrer Karriere sammelten die Flying Steps viel Erfahrung in der Kultur, Produkt und Entertainment Industrie. Hierbei liegt ihr Hauptaugenmerk auf hochkarätigen Show Konzepten, welche sie bereits auf unzähligen, internationalen Veranstaltungen performten.

2007 eröffneten Sie eine eigene Tanzschule in Berlin - die Flying Steps Academy - in der sie die nächste Generation des Urban Dance schulen und dem Nachwuchs mit sozialen Projekten Perspektiven bieten. www.flyingsteps.de

Fools Garden


"Lemon Tree" war definitiv ein Segen. Der Song kam zu mir, als ich auf meine Freundin wartete und mir war sofort klar, dass der Song etwas ganz Besonderes ist. Ein Tag Produktion – der Rest ist Geschichte, die bis heute andauert«, erzählt Sänger Peter Freudenthaler. Erfrischenderweise kokettieren FOOLS GARDEN nicht mit dem vermeintlichen Fluch, den so ein Welthit mit sich bringen kann. Im Gegenteil, sie spielen „Lemon Tree“ auch heute noch gerne live und sind nach wie vor stolz auf den Song. »Der Song war fast überall auf der Welt erfolgreich, warum sollten wir diesen wichtigen Teil unserer Karriere verleugnen? Wir machen Musik, geben Konzerte und können gut davon leben – was wollen wir mehr?«

FOOLS GARDEN spüren keinen Druck, deswegen müssen sie sich nicht dauernd profilieren. Auch wenn sie vordergründig in der deutschen Musiklandschaft nicht ständig präsent sind – die Band war umtriebig in den letzten Jahren. Sie haben live gespielt, waren nach der Veröffentlichung des „Best Of“ Albums unter anderem auch akustisch und unplugged unterwegs. In kleinen Clubs, fern vom großen Spektakel und, sie haben sich Zeit genommen. Vielleicht ist das ein Rezept? Die Musik nicht zu zwingen und die Songs auf sich zukommen zu lassen. Eventuell geraten sie dann besonders gut. Für ihr Album „WHO IS JO KING?“ haben FOOLS GARDEN sich jedenfalls zweieinhalb Jahre Zeit gelassen. Und es hat sich gelohnt.

Die Geburtsstunde des außergewöhnlichen Albumtitels war die Reise zu einer Veranstaltung im chinesischen Chongqing vor drei Jahren. Beim Antritt hatte jemand aus dem Team den Namen der Stadt nicht verstanden und laut gefragt, wer denn eigentlich dieser „Jo King“ sei. Leider endete das Engagement tragisch, weil die Region durch Erdbeben erschüttert wurde, und aus dem geplanten mehrtägigen Musikevent ein Benefizkonzert wurde. »Gerade in dieser Katastrophe war das Lachen über das Mißverständnis ein wichtiger Lichtblick für uns alle. Er gab uns Kraft und mit dem Titel erinnern wir daran.«

Als vor vier Monaten der Track „INNOCENCE“ entstand, war der Moment gekommen, an dem Frontmann Peter und Co-Gründungsmitglied Volker Hinkel klar wurde: Jetzt ist es Zeit, Gas zu geben. Der Song gab dem ganzen Album Schub und Richtung – und wird folgerichtig auch die erste Single von „WHO IS JO KING?“. Im Juni entstand mit der Unterstützung des Filmorchesters Babelsberg ein glasklarer, kraftvoller Song, der von einer Art Unbeschwertheit erzählt, die wir alle einmal besessen haben: „INNOCENCE“ feiert die kindliche Unschuld, die es gilt zu bewahren, wenn wir erwachsen werden.

Damit bereitet „INNOCENCE“ den Boden für ein Album, das mit erstaunlicher Leichtigkeit die fundamentalen Themen des Lebens angeht. Ob es sich wie in „HOW DO YOU FEEL“ um einen Apell an die innere Schönheit eines jeden von uns handelt oder um „MAYBE“, das uns ermutigt, an unseren Idealen festzuhalten und uns nicht verbiegen zu lassen, oder auch um das ergreifende „HERE AM I“, dessen Text Freudenthaler an einem irischen Strand schrieb. »Als ich da saß und dem Meer dabei zusah, wie es mit jeder Welle Spuren im Sand hinterließ, fühlte ich mich ein bißchen wie Homer. Ich bin davon überzeugt, dass jeder von uns etwas für die Nachwelt hinterlässt, und sei es noch so klein. Jedes Ding beeinflußt ein anderes – ob deutlich oder subtil.« Sogar noch persönlicher wird es, wenn man erfährt, dass „WATER“ dem Abschied Freudenthalers von seinem Vater gewidmet ist. Die Offenheit, mit der er die Hintergründe des bewegenden Songs preisgibt und das positive Grundgefühl, mit dem er das Erlebte verarbeitet, haben viel mit der Erfahrung von Freiheit zu tun.

Auch musikalisch profitiert das neue Album von der handwerklich versierten, typischen Leichtfüßigkeit FOOLS GARDENs. Selbstbewußt und anspruchsvoll schlendert das Album durch Radio-Pop und Singer-/Songwriter-Indie, um zwischendurch auch immer mal wieder leidenschaftlich in Bombast-Refrains („SHE“) und Instrumental-Orgien („ARE YOU JO KING?“) einzutauchen. Frei nach dem Vorbild der Band, die sie schon seit ihrem Bestehen verehren, den Beatles.

Auf "WHO IS JO KING?" kommen sie den Fab Four mindestens optisch näher denn je: Der legendäre Beatles-Freund und Grafiker Klaus Voormann, der seinerzeit unter anderem das Cover des Albums „Revolver“ gestaltet hatte, hat auch das Artwork von „WHO IS JO KING?“ entworfen. Für diesen Auftrag ließ Klaus Voormann sich übrigens nicht lange bitten: Nachdem er die neuen Songs gehört hatte, ließ er umgehend ausrichten, dass das Album ihn »gut drauf brächte« und sagte direkt zu. »Wir fuhren an den Starnberger See, aßen Kürbissuppe mit ihm und seiner Frau und hörten, staunend wie kleine Jungs, seinen Geschichten zu. Irgendwann legte sich die Aufregung und wir sprachen über unsere gegenseitigen künstlerischen Vorstellungen. Es war eine elektrisierende Atmosphäre.« 

Aus einer Collage bestehend aus den gezeichneten Köpfen der Musiker und alten Kinderfotos ist nun ein Cover entstanden, das nicht nur vom einzigartigen Stil Voormanns zeugt, sondern - ganz klassisch - auch durch die musikalische Aussagekraft von „WHO IS JO KING?“ inspiriert wurde. Das sind eine ganze Reihe guter Omen für FOOLS GARDEN, die mit „WHO IS JO KING?“ eine starke Platte präsentieren, die in aller Ruhe entstanden ist und jetzt vollkommen entspannt ihren Weg gehen wird. Peter Freudenthaler, Volker Hinkel, Dirk Blümlein und Claus Müller machen sich im September 2012 mit 14 quicklebendigen Tracks auf die Reise und hinterlassen mit ihren unbeschwerten Kompositionen überall ein bißchen vom Gefühl der großen Freiheit, nach der wir uns alle sehnen. www.foolsgarden.de

Fourtissimo


Classic meets Pop/Rock - die musikalische Revolution...für dieses Motto steht die Band Fourtissimo mit Tobias Paulus (Geige), Tobias Rößler (Klavier), Marco T. Alleata (Bass) und Kolja Koglin (Schlagzeug).


Die Band entstand im Jahr 2006 aus einer Kooperation des klassischen Duos "T `n´ T" (Tobias Paulus und Tobias Rößler) und der Rock- / Pop- und Swing-Band „Dreierpasch“ mit Kolja Koglin, Tobias Rößler und dem damaligen Bassisten Felix Hedrich. Die Idee dahinter war die Vereinigung dieser verschiedenen musikalischen Welten zu etwas Einzigartigem und Revolutionärem.

Über die Jahre entwickelte die Band so ihren eigenen musikalischen Stil und erkannte rasch das musikalische Potenzial, das sich in der Vereinigung von klassischen Kompositionen und modernen Songs befindet. Unter dem Motto „Classic meets Pop/Rock“ schaffen es die vier Musiker auf imposante Art und Weise, ihren Ideen in einzigartigen und eingängigen Arrangements musikalischen Ausdruck zu verleihen.

So trifft im Repertoire der Band schon mal Vivaldi auf Robbie Williams oder Brahms auf Freddy Mercury. Diese „musikalische Revolution“ findet mittlerweile so viel Anklang, dass die Band gefragter denn je ist. Seit ihrer Gründung trat Fourtissimo auf zahlreichen renommierten Veranstaltungen in ganz Deutschland, dem benachbarten Ausland und sogar außerhalb der EU auf. Nähere Informationen zur Band gibt es auf www.fourtissimo-band.de

Gerhard Schöne

Gerhard Schöne liebt die Veränderung und bleibt sich und seinen Publikum dabei treu. Das größte Erlebnis bleiben seine Konzerte – für kleine wie große Menschenkinder gleichermaßen.

Schönes Lieder sind eine ungewöhnliche Mischung aus Nonsens und Hintersinn, aus Fröhlichkeit und Traurigsein, Erbauung und Zorn. Dies macht sie zu Lebensmitteln, die es nicht im Konsum gab, und die auch im Supermarkt fehlen. Er ist ein Meister darin, das, was sein Publikum an so an ihm liebt, mit immer neuen Ideen zu beleben. Schöne ist – wozu ihm eigentlich alles fehlt – ein Star. Seltener war der Liedermacher in letzter Zeit als Solist, sozusagen in klassischer Liedermachertradition mit Gitarre, zu hören. Um so mehr freuen wir uns, dass es gelungen ist, Gerhard Schöne zu einem Sonderkonzert begrüßen zu können.

In seinen Solokonzerten breitet der Liedermacher  das ganze Spektrum seines Liedschaffens aus: stellt ganz neue Lieder vor, singt viele eigene Klassiker und geht ganz sicher auf die Wünsche seines Publikums ein. Im Gepäck hat er sein erstes Buch „Wenn Franticek niest“ und sein aktuelles Album "Die Lieder der Briefkästen". www.gerhardschöne.de

Glasperlenspiel


Als Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg aus dem baden-württembergischen Stockach begannen 2011, unter dem Namen GLASPERLENSPIEL die deutschen Poplandschaft zu bereichern, ließ sich nur erahnen, wohin das führen würde. Heute, keine zwei Jahre später, ist das Ziel klar formuliert und der Weg nach oben längst beschritten. Vom hoffnungsvollen Newcomer zum leuchtenden Stern am Pop-Firmament. GLASPERLENSPIEL sind ganz oben angekommen.

Sich im gedanklichen Ansatz des gleichnamigen Romans Hermann Hesses wiederfindend, haben es GLASPERLENSPIEL geschafft, sich selbst treu zu bleiben und gerade mit dieser Authentizität die Menschen erreicht. Dank ihres ganz besonderen Umgangs mit alltäglichen Themen gelingt es ihnen, zu berühren und zum Nachdenken zu bewegen. 100.000 verkaufte Exemplare ihres 2011 erschienenen Debütalbums „Beweg dich mit mir“ (Gold) sind hierfür ein ebenso deutliches Indiz wie die mit Gold ausgezeichnete Single "Echt", mit der GLASPERLENSPIEL beim Bundesvision Songcontest trotz allerlei etablierter Konkurrenz auf Rang 4 landeten. Auch die Nachfolgesingles "Ich bin ich" und "Freundschaft" platzierten sich in den Verkaufscharts ganz weit oben. "Die letzten eineinhalb Jahren waren einfach unglaublich für uns", erinnert sich Daniel. "Ein toller Moment jagte den anderen."

Es sind nicht nur ihre von Grund auf sympathische Art, ihre Offenheit, Ehrlichkeit und Allürenfreiheit, die GLASPERLENSPIELzu einem für die deutsche Musiklandschaft außergewöhnlichem Duo machen. Auch die spezielle Weise des Verwebens moderner elektronischer Elemente, 80er-Zitate und großer wie kleiner Pop-Gesten ist ein Alleinstellungsmerkmal, das sie aus der Masse der Bands hervorhebt. Dass die zwei neben der Liebe zur Musik noch so vieles mehr verbindet, was sie in ihren Texten und Kompositionen zum Ausdruck bringen, hat ihnen Fans und Preise – u.a. Radio Galaxy Award und Liedgut Award – eingebracht. Die ausverkauften Clubgigs ihrer Headliner-Tour wurden bald ergänzt durch Auftritte auf den ganz großen Bühnen der Festivals, bei denen GLASPERLENSPIEL im letzten Sommer vor vielen tausend Besuchern ihre Aufforderung zum Tanz präsentierten. Nach nur eineinhalb Jahren gehören Caro und Daniel zu den etablierten Bands auf dem Sektor erlebbarer Popperlen und fester Bestandteil der nationalen Musikszene.

Der Refrain aus ihrem Song "Grenzenlos" – Titelstück des im Frühjahr erscheinenden zweiten Albums – beschreibt, was GLASPERLENSPIEL fühlen, wie sie denken, wie sie ticken. Schon immer steckt in ihren Songs eine große Portion Wahrhaftigkeit, doch für das Album "Grenzenlos" sind sie noch weiter gegangen. "Beim ersten Album waren wir noch unerfahren und haben uns nicht getraut, so richtig persönlich zu werden. Das zweite erzählt nun noch mehr von uns, von unseren Geschichten, was wir denken und was wir erlebt haben. Es ist noch einmal intensiver geworden", meint Caro. Und so ist "Grenzenlos" laut Daniel "das Tagebuch zum Tanzen 2.0. Wir haben uns keine Grenzen gesetzt, als wir uns ans Album gemacht haben, daher passte 'Grenzenlos' einfach perfekt. Es gibt keine Träume, die zu groß sind. Wenn wir nach den Sternen greifen wollen, dann tun wir das einfach. In dieser einen Nacht, zusammen mit seinen Freunden, in einem speziellen Moment ist dieses Gefühl einfach da und gibt einem die Energie für alles Weitere." Damit ist "Grenzenlos" eine  Sammlung vieler, ganz tiefer und ehrlicher Einblicke in intime Momente, immer gepaart mit einer den beiden innewohnenden Leichtigkeit.

Glück zu empfinden und zu geben ist es, dem sich Caro und Daniel verschrieben haben, und so tragen GLASPERLENSPIEL ihr Möglichstes dazu bei, es ihren Zuhörern leicht zu machen. Die erste Single "Nie vergessen" behandelt ein in sich zunächst trauriges Thema – die Trennung zweier Menschen – und geht es doch positiv an. Man lernt sich kennen, scheint seelenverwandt, erlebt eine tolle gemeinsame Zeit miteinander, an deren Ende es dann aber doch auseinander geht. Mit viel positiver Melancholie beschreibt der Song, dass man diesen einen Menschen sein ganzes Leben im Herzen tragen wird. Dass, auch wenn es vorbei ist, die Sehnsucht nach dem, was war, immer bleibt.

Mit "So leicht" hingegen gelingt GLASPERLENSPIEL ein beschwingtes Hoch auf die Unbeschwertheit. Handeln diesmal auch viele Songs von den schwereren Zeiten im Leben, sagt "So leicht", dass es gar nicht so schwierig ist, einfach mal los und alles Schlechte hinter sich zu lassen.

Und es ist eben diese schonungslose Offenheit, die es GLASPERLENSPIEL mit ihrem zweiten Album "Grenzenlos" ermöglichen wird, noch ein Stück tiefer in die Herzen ihrer Fans gelassen zu werden. www.glasperlenspiel.com

Harmonie Herrnsheim


Die 40-köpfige "Concert Band" aus Worms-Herrnsheim spielt anspruchsvolle Arrangements. Mit einem vielseitigen Repertoire, gespickt mit einprägsamen Beiträgen von Filmmusik, Jazz, Motown, Dixie, Klezmer und Latin, möchten die Musiker unter der Leitung von Christian Gerling die Bandbreite ihres musikalischen Könnens zeigen. www.harmonie-herrnsheim.de

Hip Hop Academy Hamburg


Die HipHop Academy Hamburg wurde 2007 ins Leben gerufen, um talentierten Jugendlichen unabhängig ihrer Herkunft kostenlose und nachhaltige Trainingsmöglichkeiten in allen Bereichen der HipHop Kultur anzubieten. Das Trainerteam der HipHop Academy zählt zu den Besten in ganz Deutschland.

Anlässlich des 150-jährigen Bestehens der SPD hat die HipHop Academy Hamburg ein abwechslungsreiches Programm aus diversen Stilrichtungen der HipHop Kultur zusammengestellt. Mit dabei sind junge Künstler aus verschiedenen Leistungsstufen des Hamburger Kulturprojektes, von jungen Tänzern der Level 1 Anfängerkurs bis hin zu Künstlern aus der hauseigenen Ensemblegruppe.

Der Rapper A-Jay zählt zu den besten Freestyle MCs Hamburgs und ist seit 2011 Mitglied des Künstlerensembles der  HipHop Academy Hamburg. A-Jay spielt eine Auswahl von Tracks seines Debut-Albums "Ego Trip", das in Zusammenarbeit dem bekannten Hamburger Musikproduzenten Sleepwalker (jüngst mit Platin für das Album XAVAS ausgezeichnet) entstanden ist.

Das Tanzensemble der HipHop Academy hat bereits mit so renommierten Choreografen wie Contsanza Macras, Samir Akika und Storm zusammengearbeitet. Anläßlich des 150-jährigen Geburstags der SPD zeigen die Tänzer Can Gülec, Franklyn Kakyire, Jennifer Gifty-Lartey, Felix Saalmann und Jango PnD eine Choreografie, die Bewegungsmaterial des Breakdance, House, Locking, Popping und HipHop vereint.

Der Gesangskurs der HipHop Academy arbeitet seit 2011 unter der Leitung von Anna Katharina Bauer (Clarence & Napoleon). Neben Coverversionen spielen die Nachwuchsänger eine Auswahl von Eigenkompositionen, die im Soul, Funk und R&B verwurzelt sind.

Eine Gruppe von jungen HipHop Tänzern aus den Reihen der Academy präsentiert eine bunte Choreografie mit Breakdance und HipHop Elementen zu dem Song und Academy Klassiker "H.A.M.B.U.R.G.", einer Ode an die Hansestadt.

Alle musikalischen Beiträge werden von einer 4-köpfigen Live-Band, den Academy Allstars, begleitet. Die Band vereint einige der besten Musiker Hamburgs, mit Jan Fabricius (u.a. Rhonda) am Bass, Arne Straube (u.a. Clarence & Napoleon, Nneka) an den Keyboards, Sönke Reich (u.a. Jupiter Jones, Klee) und Jonathan Werner (u.a. Moc Donet, Nico Suave) an der Gitarre. www.hiphopacademy-hamburg.de

Julia Neigel


Im Herbst 2012 konnte man die erfolgreiche Künstlerin in einer ganz anderen Rolle erleben können – sie hatte in Peter Maffays Erfolgs-Musical - Tabaluga und die Zeichen der Zeit - eine Gastrolle übernommen. 

Die Sängerin war in der Rolle der Kameliendame zu bewundern und bei insg. 15 Vorstellungen in diese Rolle geschlüpft. Im Oktober 2012 erschien Julia Neigels erstes Buch – NEIGELNAH – mit einem Nachwort von Peter Maffay und einer Zugabe von Udo Lindenberg. Julia Neigel wirkte in der neuen SWR Talentshow - Einfach die Besten - als Jurymitglied mit. Die Shows wurden im August 2012 ausgestrahlt. Dazu baute der SWR seine Fernsehbühne in der "Alten Lokhalle" in Mainz auf.

Ein rundherum positives Lebensgefühl bleibt der kreative Antriebsmotor für die Julia Neigel Live-Programme, die sowohl in der akustischen Quartett-Besetzung als auch mit Rockband gespielt werden. So titelt das neue Julia Neigel Akustik-Programm NEIGELNEU-Unplugged, von dem Anfang 2012 ein Live-Mitschnitt veröffentlicht wur-de. Das musikalische Spektrum bietet jede Menge Überraschungen. Natürlich singt sie auch ältere Lieder, maßgeblich für die Fans, die noch ihre Herzlich willkommen-Tour Mitte der neunziger Jahre in lebendiger Erinnerung haben, ebenso wie Titel aus ihrem neuen Album, die teilweise in ungewohnt, sehr modernen Klangerlebnissen münden und neben den Fans, die für ihre Deutsch-Rock-Klassiker schwärmen, ein neues, junges Publikum erschließen.

Nach zwölf Jahren Auszeit hat sich die Neigel, die nicht mehr Jule, sondern nur noch Julia heißt, mit ihrem Comeback-Album NEIGELNEU wieder in der deut-schen Musikszene etabliert. Das Musik-geschäft ist in den letzten Jahren ein an-deres geworden und NEIGELNEU sicher-lich kein Neustart, weil Julia Neigel auf eine Vorgeschichte und Fangemeinde aufbauen kann, aber sie singt und schreibt mittlerweile aus der Sicht einer erwachsenen Frau, die heute druckvoller, kämpferischer und variabler klingt, als man sie eh schon kennt. www.julianeigel.com

Kick la Luna


«Kläng, kläng, kläng.» Die ausdauernden, in Frequenz, Tonhöhe und Lautstärke mit den Werkstücken variierenden Schläge des Schmiedehammers klingen für jedes Ohr anders. Für ein rhythmusbegabtes Kind sind sie wohl musikalische Ursubstanz. Zumindest, wenn man die münsterländische Schmiedetochter Anne befragt. «Ich war von klein auf dem Rhythmus verfallen, auch wenn ich das nicht sofort begriffen habe. Flöte, Klavier und Gitarre durfte ich spielen, aber was mich wirklich fasziniert hat, waren die Marschtrommeln und Snares im Spielmannszug.» Ein «Knüppeljunge»? In den Sechzigern war das nichts für Mädchen. «Also bin ich nebenhergelaufen.»

Nach ein paar Schlenkern und scheinbaren Umwegen fand sich Anne Breick, inzwischen assistierende Geschäftsführerin und Reiseleiterin bei Deutschlands erstem alternativem Reiseveranstalter, eines Abends mit einer Felltrommel in der Hand in einem marokkanischen Beduinenzelt wieder. «Wir haben die Nacht durchgetrommelt, und es groovte wie wahnsinnig. Ich habe eine so tolle Energie gespürt und gewusst: Das ist meine Berufung!» Die Jahre danach waren vom Tanz ihrer Passionen bestimmt – Percussion, Unterricht, Organisation, Marketing und Female Networking. Mit sichtbaren Folgen, was etwa die Female Samba Connection, die Trommelreisen nach Kuba oder das Frauenmusikjournal Melodiva bezeugen können. Und irgendwann, wie so oft,wenn Leidenschaft,Ausdauer und Konsequenz zusammenkommen, betrat das eine, alles zusammenfassende und krönende Frankfurter Projekt buchstäblich die Bühne: die Frauenband Kick La Luna.

«Meine frühesten Erinnerungen hatten immer mit Musik zu tun.» Der Opa spielte Geige, die Eltern spielten Klavier. Man sang. Und das Mädchen Ulrike probierte sämtliche erreichbaren Instrumente und musikalischen Ausdrucksformen durch. Warum? «Ich war ein sehr schüchternes Kind.Musik gab mir die Möglichkeit, mich auszudrücken. Nach der Schule habe ich mir immer alles von der Seele gespielt.» Und weil Musik eine soziale Kunst, einWeg zu den anderen ist, ergriff der zurückhaltende Teenager jede Gelegenheit zum gemeinsamen Spielen.Anfangs im Schulchor und -orchester, später mit den angesagten Songs in einer Jugendband. Das Instrument? «Sie brauchten einen Bassisten, also habe ich nach anfänglichem Zögern Bass gespielt.» Und das neue Instrument fühlte sich erstaunlich gut an, der Bassistenpart innerhalb der Band auch.

«Ich bin eine, die vomWesen her nicht gleich nach vorne geht. Und trotzdem – der Bass fällt erst dann auf, wenn er nicht da ist, denn eigentlich hält er alles zusammen.» Auch in Uli Pfeifers Biographie verschlingen sich drei wiederkehrende Motive: bildende Kunst (mündend in ein Studium in Ottersberg), Musik und soziale Arbeit.Auch sie wechselt im Laufder Jahrzehnte ohne Bruch von einem zum anderen, immer aufder Suche nach Brückenschlägen. «Mich interessieren die Verbindungen. Zwischen den Künsten, zwischen den Menschen, zwischen den Kulturen.» Immer geleitet von einer innerlichuntrüglichen Navigation, die sie eines Tages auch vom Posten einer Hausmeisterin im fernen Spanien geradewegs nach Frankfurt und zu Annes Frauenbandaktivitäten führte.

Über Musikinstrumente stolperten Elke und ihre drei Schwestern zuhause nicht gerade. «Ich bin auf dem Dorf geboren, meine Eltern waren Kleinbauern. Das hieß: Schule, Hausaufgaben, Feldarbeit. Für musikalische Bildung war schlicht keine Zeit. Aber gesungen haben wir!» Und auf dem Traktor, dessen bullernder Diesel das Orchester ersetzte, gelegentlich auch gegrölt. «Durch das Singen habe ich so viel Emotionen ablassen können!» Und durch ihre eigenen Texte bekamen die Gefühle Rahmen und Richtung. «Ich tanze aus der Reihe.»Was in einem ihrer populärsten Songs kraftvoll und leicht klingt, hat sich das hessische Mädchen Schritt für Schritt hart erarbeitet: Realschule. Die Industrieschneiderlehre. Mit Aktion Sühnezeichen eineinhalb Jahre in England. Die ersten Gitarrenakkorde. Joan Baez: «How many roads …».«Gracias a la vida». Brecht-Lieder in der Kabarettgruppe. Ein Studium der Sozialen Arbeit. Und immer mehr RampenlichtÖffentlichkeit. «Meine kraftvolle Stimme gefiel den Leuten, sie wurden auf mich aufmerksam, aber anfangs konnte ich das kaum ertragen!»

ElkeVoltz ist vom ersten Tag an Singer-Songwriter. Coverstücke? Sicher,warum nicht.Aber was für sie wirklich zählt, ist «Inspiration. Ich will mich ausdrücken, die Dinge benennen, etwas bewirken – da draußen in derWelt und in meinem Leben.» Wie sie Sängerin der noch ungeborenen «Kicks» wurde? Natürlich durch einen Song.Der hieß «I am,what I am» und fand seinen Weg durch das offene Fenster des Seminargebäudes direkt ins Ohr der gerade in den Schlaf wegdämmernden Anne. «Ich dachte, das wär’ ’ne Platte.Nee, das war live, da musste ich runter!» Frankfurt und so Irgendwann also – genauer gesagt vor 20 Jahren – war sie da. Die Band. Drei Frauen. 

Eigentlich vier, denn Jutta Keller, Pfälzer Gitarristin, kam für 14 Jahre dazu und baute die «Kicks» mit auf. Wie wird eine Band? Die «Liebe auf den erstenTon» ist eine gute Voraussetzung.Auch einsperren ist nicht verkehrt. Isolieren – oder besser gesagt: konzentrieren. Im «kleinsten Proberaum der Welt». Dort haben sie viel «geschwätzt», herumprobiert. Haben ihre Stärken in die Waagschale geworfen. «Annes Rhythmusliebe». «Elkes aussagekräftigen Texte». «Ulis Strukturiertheit». «Juttas Harmoniesätze». Haben sich aneinander abgeschliffen, ohne die Unterschiede gleichzumachen. Haben viel voneinander gelernt

Und auf das keimhaft-zarteWesen «Band» gelauscht, das mehr ist als die Summe der Drei oderVier, die unter seinem Namen versammelt sind.
Der Name selbst ist in der Kneipe entstanden. Spanisch sollte er klingen, schließlich spielten sie viele Latin Songs.Aber – daher «Kick» - auch Soul und Funk und Pop. Und von wegen Frauenband, was gäbe es Weiblicheres als den spanischen Mond? Lange haben sich die «Kicks» in ihrem Frankfurter Musik-Tank allerdings nicht eingekerkert. «Nach wenigen Wochen standen wir bereits auf einer Riesenbühne. Vor uns eine zwölfköpfige Funk-Coverband, nach uns eine Salsa-Truppe und dazwischen wir kleinen Kick La Lunas. 

Wir waren das unerwartete Exotikum mit eigenem Konzept, haben so viel Freude rübergebracht und die Leute fanden uns gut. Also haben wir weitergemacht, bis heute!» Proberaum, Bühne, Studio und dazwischen immer die jeweils eigenen Sachen, auch, aber nicht nur, um das zum Leben nötige Kleingeld einzufahren.Gegen die große Karriere hätten sie sicherlich nichts einzuwenden gehabt, aber anpassen an die Wünsche undVorgaben der «big Labels», das ging gar nicht. «Wir hatten nicht das Ziel, berühmt zu werden. Unser Profil gab das auch gar nicht her, weil wir machen wollten,wie wir es gemacht haben.» Sie wollten, auch wenn sich das nicht sauber vermarkten ließ, ihre ganz eigene Mischung spielen. Afrolatinsoulfunkpopundso.Alles in allem Ethnomusik.Mal ein neuseeländisches Maoristück,mal ein Lied der Amazonasindianer. Fundstücke, wie sie immer wieder auf der lebenslangen Klangreise der «Kicks» eingesammelt wurden. 

Doch egal, was die Band neben den zumeist eigenen Kompositionen spielt, sie «interpretieren es auf ihre eigeneWeise». Aber die vier Frauen wollten noch etwas, das über die Musik hinausgeht und kaum in Worte zu fassen ist. Sie wollten die Band um der Band willen.Die «Offenheit für den Prozess».Das «Ringen um den gemeinsamen Ausdruck».Die «Spannung der Verschiedenheit». Die «Lebensschule». Etwas, das sich hinter lauter Fragen versteckt:Worum geht es im Leben?Was wollen wir in Musik ausdrücken? Wie findet man etwas Neues? Wie erreicht man immer wieder Lebensfreude und Energie? Wenn man den Gedanken und Beobachtungen der «Kicks» folgt, lüftet sich der Schleier der Popkultur-Illusionen ein wenig. Sicher geht es um die Songs, die Botschaften, die Emotionen, den Kontakt nach draußen, den Erfolg. Von innen gesehen ist eine Band aber vor allem ein «soziales Experiment». Und wenn das gelingt, dann fühlt es sich auch von außen wahr, gut und vor allem schön an.

Und es zieht seine Zuhörer und Zuschauer in den Bann. Vor Tausenden – in Paris, Amsterdam, Montreal oder Krakau. Vor ein paar hundert – in Bad Herrenalb, Freiburg oder Halle an der Saale. Auch in Groß-Bieberau, beim hessischen Heimspiel, wo man die «Kicks» kennt und weiß, dass gute Laune angesagt ist, und wo spätestens bei ihrem Frauen-WM-Song «Wir sind hier» die Hütte kocht. «Am Anfang haben wir auf der Bühne gestanden wie die Ölgötzen.» Heute nicht mehr. Da sind zwanzig Jahre Bühnenroutine – und jede Menge Erfahrung.Und immer haben die Fünf dort oben ihren unbändigen Spaß. Fünf? Kick La Luna heute, das sind: Elke Voltz, die temperamentvolle Frontfrau mit der bluesigen Stimme. Uli Pfeifer, die coole Bassistin mit den lässig-perfekten Sololäufen. Anne Breick, die besessene Percussionistin mit dem Talent für Show und Komik und …Seit immerhin sechs Jahren ist da auch Zélia Fonseca aus Heidelberg! Längst eine tragende Säule der «Kicks».Die den afrobrasilianischen Congado ihrer Heimatprovinz Minas Gerais in jede Pore aufgesogen hat. 

Zusammen mit Rosanna über viele Jahre ein Star der Worldmusicszene. Gitarristin. Witzig, unkonventionell, vollkommen souverän.Eine, die man aus demTiefschlaf auf die Bühne stellen kann und die im gleichen Moment mittendrin ist.Die dem Kick La Luna-Soundgewebe mit leichter Hand neue, starke Fäden eingezogen hat.Die mit einem Blick die Bühne zusammengreifen kann, oder mit geschlossenen Augen.Und schließlich ist da noch Angela Frontera, ebenfalls Brasilianerin! Gast-Drummerin mit Dauer-Abo. Zierlich. Hellwach. Ein Energiebündel. Die auf ihren Drums einen Wirbelwind herbeiruft, der den Groß-Bieberauern reihenweise Mundsperre verschafft und wahrscheinlich selbst Tote zum Leben erwecken kann. Kick La Luna live, das ist …? Wie nennt man das Aufgehen im Moment? Jenen Zustand, den man nicht wollen, sondern nur tun kann? (Quelle: a tempo, Das Lebensmagazin, Mai 2012). www.kicklaluna.com

Klaus Hoffmann


1951 Geboren am 26. März in Berlin 1968 Erste Auftritte mit eigenen Liedern in der Clubszene von Berlin, Reise nach Afghanistan 1970 Aufnahme als Schauspielschüler am Max-Reinhardt-Seminar 1974 Die erste LP erscheint und Klaus Hoffmann spielt in „Equus“ und „Romeo und Julia“ an der Freien Volksbühne Berlin 1975 Erster großer Konzertabend im Malersaal des Hamburger Schauspielhauses, Film- und Fernsehtätigkeit u. a. mit Peter Beauvais „Die Soldaten“ und Tom Toelle „Die Kameliendame“ 1976 Für die Hauptrolle im Kino- und TV-Film „Die neuen Leiden des jungen W.“ wird Klaus Hoffmann mit der „Goldenen Kamera“ ausgezeichnet

1977 Die Auszeichnung „Bambi“ für die Rolle des „jungen W.“ wird nachgereicht; erste eigene Fernsehshow und Mitwirkung in dem Kinofilm „Das Schlangenei“ von Ingmar Bergmann 1978 Deutscher Kleinkunstpreis in der Sparte Chanson, Engagement bei Boy Gobert im Thalia Theater in Hamburg 1979 Erste große und ausverkaufte Deutschlandtournee 1980 Deutscher Schallplattenpreis für das Album „Westend“ 1983 Nach einer längeren Bühnenpause - inzwischen lange Reisen durch Asien, Amerika und Griechenland - gibt es wieder eine Tournee, während der er im damaligen Ost-Berlin vor 6000 begeisterten Zuschauern auftritt 1984 Im Frühjahr und im Herbst die Tournee „Ciao Bella“, dazwischen Fernseharbeiten 1985 Zwei ausgedehnte Tourneen mit dem „Morjen Berlin“- Programm, TV-Arbeiten 1987 Wechsel zu Virgin-Schallplatten mit dem Album „Klaus Hoffmann“, das im Herbst und dem darauf folgenden Frühjahr live vorgestellt wird 1988 Auftritte in der ehemaligen DDR, Konzerte in Athen und Frankreich; im Rowohlt-Verlag erscheint die Anthologie „ln Liebe“

1989 Das Erfolgsalbum „Es muss aus Liebe sein“ kommt auf den Markt; die dazugehörige Tournee im Herbst und Winter wird wegen der großen Nachfrage Anfang 1990 wiederholt 1990 Das Live-Album „Klaus Hoffmann Live 90“ erscheint; der SFB produziert die TV-Show „Es muss aus Liebe sein“ 1991 „Zeit zu leben“ heißt die neue LP, die im Herbst auch live präsentiert wird 1992 Wiederholungstournee mit „Zeit zu leben“; TV-Aufzeichnung des Programms unter dem Titel „Grüße aus der Hauptstadt“; Vorbereitungen für „Sänger“ 1993 Aufnahme des Albums „Sänger“ in Montreux, Veröffentlichung im Juni, im Herbst wird die neue Show live vorgestellt 1994 „Sänger live“ erscheint auf zwei CDs, parallel dazu ein limitiertes Box-Set mit Live-Video, der Live-CD und einem Booklet 1995 Aufnahme der CD „Erzählungen“ in den holländischen Wisseloord-Studios, Erscheinen auf dem Markt Ende Mai, Live-Präsentation ab Oktober 1996 Im Zuge einer erfolgreichen Deutschlandtournee in Berlin drei ausverkaufte Konzerte in der Hochschule der Künste und zwei im Friedrichstadtpalast; Erscheinen der Live-CD „Friedrichstadtpalast 20.00 Uhr“; im September strahlt 3sat das Live-Konzert aus. Beginn der Arbeit für das Musical „Brel - die letzte Vorstellung“, ermöglicht durch den Kontakt zu Thérèse Brel, der Witwe von Jacques Brel 1997 Am 12. Juni Weltpremiere des Musicals „Brel - die letzte Vorstellung“ am Schillertheater in Berlin; mit François Rauber, dem Arrangeur und Mitkomponisten von Jacques Brel, wird die CD „Klaus Hoffmann singt Brel“ aufgenommen; Überreichung der „Goldenen Europa“ für das „Bühnenereignis des Jahres“ 

1998 Wechsel von Virgin zu Indigo. Produktion der CD „Hoffmann- Berlin“, Deutschlandtournee in über 60 Städten 1999 Arbeit an dem Roman „Afghana“, Konzerte in ganz Deutschland mit dem Programm „Hoffmann singt Brel“. Im September erscheint die CD „Mein Weg“ mit 12 Klassikern, neu arrangiert und orchestriert von François Rauber 2000 Der Roman „Afghana“ erscheint im September im Ullstein Verlag und Mitte Oktober wird die CD „Melancholia“ herausgebracht. Im Herbst/Winter findet eine erfolgreiche Deutschlandtournee mit dem Melancholia-Programm statt 2001 Beeindruckende Tour mit „Afghana. Eine literarische Reise“ durch Deutschland, nach Luxemburg und Wien. In diesem Jahr erscheinen zwei Live-CDs: „Melancholia live“ im Mai, im November „Afghana. Eine literarische Reise“ 2002 Das Liederbuch „Sänger“ wird im März bei Ullstein herausgebracht. Die CD „Insellieder“ erscheint im September, von November 2002 bis Mitte Februar 2003 findet die „Insellieder Tour 2002/2003“ statt. Zur Tour erscheint in Zusammenarbeit mit UNICEF die Single „Die Antwort der Blumen“, deren Verkaufserlös den Kindern von Afghanistan gespendet wird.

2003 Die „Insellieder Tour“ wird fortgesetzt, es erscheint der Live-Mitschnitt „da wird eine Insel sein“ (3 CDs). Im Rahmen des "3satfestivals 2003" wird das begeistert aufgenommene Insellieder-Programm im September 2003 in Mainz aufgezeichnet und erscheint auch als DVD. Emi/Virgin bringen die CD „Klaus Hoffmann. Das Beste der Virgin-Jahre“ heraus. 2004 Der neue Roman von Klaus Hoffmann, „Der Mann, der fliegen wollte“, erscheint bei Ullstein. Große Lesereise „Der Mann, der fliegen wollte. Eine Lesung mit Musik“. Die Tour erscheint als Live-Mitschnitt auf CD. 2005 Am 30. Mai erscheint die CD "von dieser Welt". Klaus Hoffmann gibt auf dem Kirchentag in Hannover ein Konzert und begleitet eine Lesung von Antje Vollmer und Friedrich Schorlemmer musikalisch. Weitere Auftritte mit „Der Mann, der fliegen wollte“. Im Herbst startet die große Tournee „von dieser Welt“.

2006 Am 24. Januar 2006 erhält Klaus Hoffmann den Kulturpreis der BZ. Im Mai wird ein Live-Mitschnitt der Tour „von dieser Welt“ als Doppel-Live-CD und als DVD veröffentlicht. Klaus Hoffmann erhält für seinen Roman „Der Mann, der fliegen wollte“ vom Medienboard Berlin Brandenburg eine Drehbuchförderung. Arbeit am Drehbuch, Realisierung angedacht für 2009. Im Juni Auftritt Klaus Hoffmann mit seinen Musikern Hawo Bleich (Piano), Stephan Genze (Drums, Percussion), Peter Keiser (Bass), Michael Brandt (Gitarre, Banjo) und Uwe Steger (Akkordeon) im großen Sendesaal des WDR mit seinem Programm „Wenn uns nur Liebe bleibt (Klaus Hoffmann singt Jacques Brel)“. Das Konzert wird live übertragen. Der Live-Mitschnitt des Konzertes erscheint im Oktober als Doppel-Live-CD. Ab Oktober geht Klaus Hoffmann, nur begleitet von seinem Pinanisten Hawo Bleich, mit „Wenn uns nur Liebe bleibt (Klaus Hoffmann singt Jacques Brel)“ auf große Tournee, die ihn durch ganz Deutschland, nach Luxemburg und in die Schweiz führt.

Im Rahmen der Tour tritt Klaus Hoffmann mit einem Exklusiv-Konzert im Sendesaal des rbb auf, das live im Radio übertragen wird. 2007 Auch in diesem Jahr tourt Klaus Hoffmann mit seinem Programm „Wenn uns nur Liebe bleibt (Klaus Hoffmann singt Jacques Brel)“ durch ganz Deutschland und die Schweiz. Am 13. April erscheint in Zusammenarbeit mit dem Hoffmann und Campe Verlag das Hörbuch „Mein Lieb ist verschwie-gen – und schön wie die Nacht“. Klaus Hoffmann liest die schönsten Liebesgedichte von Joseph von Eichendorff. Am 4. Juni sendet 3sat das Portrait „Gero von Boehm begegnet… Klaus Hoffmann“  2008 Am 1. Februar erscheint die Promosingle „Einer gibt's dem andern“, am 28. März folgt die Veröffentlichung des neuen Albums „spirit“. Ab Mai beginnt die bundesweite „spirit“-Tournee. Parallel, wegen der großen Nachfrage, tritt Klaus Hoffmann weiterhin mit seinem Programm „Wenn uns nur Liebe bleibt (Klaus Hoffmann singt Jacques Brel)“ auf.

Im Dezember tritt Klaus Hoffmann im Rahmen der "spirit" - Tournee mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg und seiner Band im Berliner Admiralspalast auf. Das Konzert wird vom rbb aufgezeichnet und in zwei Teilen im Fernsehen ausgestrahlt. 2009 Im März 2009 nimmt Klaus Hoffmann zusammen mit Adolf Muschg und Antje Vollmer an der Matinée "Liedermacher in Ost und West" am Deutschen Nationaltheater Weimar teil. Des Weiteren findet im März ein Gedenkkonzert für Ulrich Roski im Konzerthaus am Gendarmenmarkt statt. Klaus Hoffmann, Reinhard Mey, Jürgen von der Lippe und viele andere Künstler singen an dem Abend. Im September wird die DVD "spirit - live aus dem Berliner Admiralspalast" sowie die CD "spirit - live in Düsseldorf" veröffentlicht. 

Klaus Hoffmann unterstützt die Abschlusskundgebung von Frank-Walter Steinmeier in Berlin mit einem großen Band-Konzert vor dem Brandenburger Tor. Im Oktober erfolgt der Auftakt des "spirit 2" - Programms. Klaus Hoffmann wird dabei von Hawo Bleich am Klavier begleitet. Im November unterstützt Klaus Hoffmann die Gala der Berliner Aids-Hilfe. Am 9. Dezember wird die Berlin-Premiere in der Bar Jeder Vernunft gefeiert. Parallel dazu sind der neue Roman "Philipp und die Frauen" und das neue Album "Das süße Leben" in Vorbereitung. 2010 Die CD „Das süsse Leben“ erscheint am 8. Oktober, anschließend große Deutschlandtournee.

2011 Der Roman „Phillip und die Frauen“ wird am 28.2. auf der Leipziger Buchmesse präsentiert. Am 25.3. ist Klaus anlässlich seines am nächsten Tag stattfindenden Geburtstagstags in der NDR-Talkshow zu Gast. Am 27.3. findet das große Geburtstagsgala-Konzert im ausverkauften Friedrichstadtpalast Berlin mit seinen Freunden Reinhard Mey, Hannes Wader, Romy Haag, Herman van Veen und Edith Leerkes, Lydie Auvray, Rolf Kühn, Caroline von Brünken und Robert Kreis statt. Dieses Ereignis wird aufgezeichnet und als Deluxe-Edition am 7. Oktober veröffentlicht. Im Frühjahr 2012 sind Lesungen „Phillip und die Frauen“, mit Hawo Bleich am Klavier, geplant. Im Herbst Erscheinen einer neuen Studio-CD mit darauffolgender Deutschlandtournee und der Autobiografie bei Ullstein, Berlin. www.klaus-hoffmann.com

Konstantin Wecker


Konstantin Wecker liebt sein Publikum und es erwidert diese Liebe überschwänglich. Was für eine Nacht! schrieb so mancher Kritiker. Mut beweist er immer wieder, der Aufrüttler und Mahner, der Wucherei und Spekulantentum anprangert und immer wieder gibt er sich seinem Publikum hin. Dass man die Klassiker nicht vermisst, ist vielleicht das größte Kompliment für seine Konzerterlebnisse. Genug ist nicht genug!

Mit - Wut und Zärtlichkeit - reagiert der bayrische Liedermacher Konstantin Wecker auch als Mitt-Sechziger immer noch aktiv auf das, was ihn an seiner Umgebung stört oder beglückt. So der Titel seines Albums und des gleichnamigen Live-Programmes, das wie gewohnt politische Empörung und emotionale Innenschau nebeneinander stellt. "Zwischen Zärtlichkeit und Wut tut das Leben richtig gut", schwelgt Wecker, "die Zärtlichkeit hilft mir, dass ich mich nicht in der Wut verliere, und die Wut hilft mir, dass ich nicht zu sanft werde, weil das für einen Künstler auch nicht gut ist."

Der 1. Teil der Wut und Zärtlichkeit-Tour wurde von hervorragenden Kritiken und Publikumsreaktionen begleitet und findet die Fortsetzung in 2013. Konstantin Wecker wird dabei von seinem musikalischen Weggefährten Jo Barnikel begleitet, dem dänischen Pedalsteel-Spezialisten Nils Tuxen und vom Gitarre und Schlagzeug spielenden Multi-Musiker Jens Fischer-Rodrian. Es wird ein lebendiges und vielseitiges Live-Programm präsentiert, ein poetisch-musikalischer Liebesflug der ganz besonderen Art. Der Liedermacher, der die deutsche Musikszene seit über vier Jahrzehnten mitprägt, ist sich selbst immer treu geblieben und wird so auch auf seiner aktuellen Tour den Menschen wieder Mut machen sich zu empören oder ganz einfach Mensch zu bleiben. www.wecker.de

Luxuslärm


2007:
Rock-it NRW: Newcomerband
Jugend kulturell: Publikumspreis beim Vorentscheid

2008:
Gewinner „Dortmund sucht die Superband“
Deutscher Rock- und Pop-Preis (als beste Rockband, beste Popband, beste Rocksängerin, bestes Album, bester Song, Publikumspreis)

2009:
Gewinner „The Dome 50 Bandcontest“
1Live Krone als bester Newcomer

2010:
Bei der 1LIVE Krone nominiert als „Beste Band“
Beim VIVA Comet nominiert in der Kategorie „Bester Durchstarter“

2011:
Echo 2011 nominiert als "Erfolgreichster Newcomer des Jahres national"

2012:
#4 bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest auf Pro7
www.luxusalärm.de

MeloTon


Die Newcomer von MeloTon haben den Bandwettbewerb der SPD Berlin gewonnen. Die Band besteht aus Nico (voc, sax), Finn (voc) , Aaron (git) , Sören (git) , Jesper (dr) und Lukas (bs). Gemeinsam spielten sie im Lido (Kreuzberg) und mehrmals in der Martin Buber Oberschule in Spandau.
www.facebook.com/meloton

Michael Schulte


Ein sanftes Lächeln umspielt seine Lippen, während er sich eine seiner rötlichen, wilden Wuschellockensträhnen aus der Stirn streicht. Die Rede ist von Michael Schulte. Einem jungen Flensburger Musiker, der als YouTube-Phänomen beginnt und jetzt mit „Wide Awake“ seine nächste Platte am Start hat.

 Zunächst deutet im Hause Schulte nichts auf ein großes, schlummerndes musikalisches Talent hin. „Mein Vater hat rudimentär Gitarre gespielt“, erinnert sich Michael Schulte, „und dazu gesungen. So ab und zu. Mehr aber auch nicht.“ Wie aber kommt es dann nur, dass der junge Michael schon von klein auf laut singend durchs elterliche Haus tobt? „Es muss wohl schon damals etwas in mir drin gewesen sein, was sich singenderweise seinen Weg nach draußen gesucht hat“, vermutet Michael Schulte. 

Schon damals sucht sein Gesang trotz aller Wildheit die leisen, nicht lärmenden Töne. Er guckt dem Vater die wenigen Gitarrenakkorde ab, packt in einem Kurs noch ein paar obenauf und begleitet sich selbst recht schnell mit der Gitarre. „Sogar dieses Wenige hat mir schon unglaublich viel Spaß gemacht. Ich bin einfach reingerutscht“, lacht Michael Schulte. Bevor es jedoch richtig losgeht, ist es auch schon wieder vorbei. Stimmbruch. Aus. Ende. Fußball ist sein nächstes großes Ding. Er schafft es ohne Umschweife bis in die Landesauswahl. Doch mehr als ein Strohfeuer ist es nicht. „Ich merkte schnell: Es ist etwas Anderes, was in mir schlummert“, sagt Michael Schulte, „ohne es damals konkret benennen zu können. Aber es war da.“ Er macht das, was so viele pubertierende Jugendliche tun. 

Michael Schulte entdeckt das Netz für sich. Surft hier ein wenig und dort auch. Bleibt schließlich bei YouTube hängen. „Beim Durchklicken bin ich auf die niederländische Sängerin Esmée Denters und ein Video von ihr gestoßen, in dem sie 'Tears In Heaven' von Eric Clapton singt“, erzählt Michael Schulte, „und vor allem war ich davon beeindruckt, wie viele Leute sich das angesehen haben.“ Wieder und wieder schaut er bei YouTube vorbei und sieht, wie die Klickzahlen bei Esmée Denters nach oben schnellen. Wöchentlich. Täglich. Stündlich.

Je öfter Michael Schulte dem Wunsch nachgibt, bei YouTube vorbeizuschauen, desto größer wird seine Lust darauf, selber wieder zu singen. „Aber singen allein, das reichte mir nicht mehr“, weiß er schnell, „ich wollte erleben, wie es wohl ankommen würde, wenn ich auch ein Video bei YouTube hochladen würde?“ Diese Frage bohrt in ihm und beschäftigt ihn so lange, bis er sich letztendlich eine billige Webcam und ein noch billigeres Headset besorgt, alles installiert und mutig und ohne Plan loslegt. „Ich habe auch 'Tears In Heaven' gesungen, aufgenommen und sofort hochgeladen. Inne gehalten und dann den Rechner ausgemacht. „Ich wäre vor Spannung sonst geplatzt“, wirft er ein. 

Wir schreiben das Jahr 2008. Aber genauso so wenig, wie Michael Schulte als Kind lärmend und laut war, genauso wenig hat er nur eine Coverversion gesungen. Sein 'Tears In Heaven' ist aufgeladen mit seinem ganzen Ich. Vorgetragen, mit einer Stimme, die Eisberge schmelzen lässt und harte Männer zum Weinen bringt. Und Mädchen bis ins Mark verzückt. Da ist nichts gekünstelt. Nichts gewollt. Michael Schulte singt. Und das reicht! Mehr muss er nicht tun. Einfach nur singen! Natürlich bleibt der Rechner nicht lange aus. Das ist für Michael Schulte auch nicht auszuhalten. Also Rechner an. Und? „Ich hatte aus dem Stand einige tausend Aufrufe, viele Kommentare und Leute, die mir geschrieben haben, dass sie das total toll finden, was ich mache. Meine Stimme und meine Art zu Singen“, liegt die Überraschung heute noch in Michael Schultes Stimme und seine Augen leuchten. Jede Woche lädt er nun ein weiteres Video hoch.

Das tut er übrigens bis heute. Die Videos sind pur, ja fast nackt. Nur Gitarre und Stimme. Doch explodieren sie vor Kraft. Vor Emotion. Vor Nähe. Ganz uneitel. Und der Rotschopf hat sichtlich und zunehmend Spaß. So ganz nebenbei ist er schnell mehrfacher Klickmillionär und die Höhe der Abonnentenzahlen seines YouTube-Kanals lassen jeden Zeitungsverleger vor Neid erblassen. Und die Fanbasis wächst.

Das improvisierte heimische YouTube-Studio ist für Michael Schulte ein sicherer Hafen. Dort ist er fest vertäut. Trotz aller Offenherzigkeit ist der Bildschirm und die Netzentfernung immer zwischen ihm und denen, die ihn anhimmeln. „Ich musste mich nicht rausbewegen; denn jeder konnte in meinen Hafen einlaufen, andocken und zuschauen“, reflektiert Michael Schulte, „ich hatte keinen Plan, wie ich je den Hafen verlassen sollte, um auszulaufen, um auf hoher, rauer See zu bestehen. Im Grunde meines Herzens war ich scheu, unsicher, ja sogar schüchtern.“ Da muss ein Lotse her.

Der steht in persona von Rea Garvey längst bereit; denn auch er ist ein YouTube-Junkie und hat Michael Schulte längst für sich entdeckt. Er ruft Michael Schulte an und  fragt, ob er nicht Lust hätte mit ihm während der Kieler Woche aufzutreten? Gesagt. Getan. „Emotionaler hätte keine Situation für mich sein können, als die mit Rea Garvey gemeinsam auf einer Bühne zu stehen“, daran lässt Michael Schulte keinen Zweifel,  „besonders auch deshalb, weil viele seiner Lieder eine so große Bedeutung für mich hatten. Er hat mich sofort in sein Herz geschlossen.“ Dieser Auftritt katapultiert Michael Schulte heraus aus seiner Wohlfühlzone, zerrt ihn weg von der heimischen Webcam. Ins Rampenlicht. Ins kalte Wasser des Showgeschäfts.

Nach diesem Sprung ins kalte Wasser des Showgeschäfts legt die Karriere von Michael Schulte noch einen Zahn zu. Nach einer nur online vertriebenen CD, hat er nun mit „Wide Awake“ seine erste richtige Platte am Start. „Ich habe noch nie so viel Musik gemacht, wie momentan. Ich musste mich dabei nicht einmal verbiegen“, blickt er versonnen, „ich bin ich und bleibe ich. Kompromisse gehe ich keine ein.“ Deshalb tragen seine Stücke auch stets diese unvergleichliche sprudelnde Frische. Die Gitarre ist geblieben.

Ein wenig virtuoser vielleicht. Die Stimme auch. Michael Schulte singt immer noch kaum mit Kopf, dafür aber voller Gefühl aus dem Bauch heraus. Seine Musik wärmt von innen auf. Genau so, wie er die Fans in sein Leben lässt, lässt er das Leben in seine Lieder. Einblicke zulassen ist sein Motto. Seine Lieder sind gleichzeitig Dialoge mit sich selbst und mit den Zuhörern. Wenn die Stücke Größe brauchen, dann gibt Michael Schulte sie ihnen mit auf den Weg. Und wenn nur die sechs Saiten und die Stimme dem Lied gut tun, dann kommt auch nichts mehr dazu. „Das was ich hier gemacht habe, möchte ich mein ganzes Leben lang machen“, blickt Michael Schulte auf die Lieder seines neuen Albums zurück. Und die Chancen stehen für Michael Schulte verdammt gut! www.myspace.com/michaelschulte

Nena


Künstler, deren Namen man Freunden aus den USA, aus Neuseeland oder aus Japan nennt - und diese lächeln und fangen an, Melodien zu summen. Einer dieser Stars ist Nena. Am 2. November 2012 veröffentlichte der größte weibliche deutsche Popstar ihr 17. Studioalbum mit dem programmatischen Titel „Du Bist Gut“, wieder auf ihrem eigenen Label Laugh & Peas, im Verbund mit Starwatch und BMG im Vertrieb von
tonpool.

Ein Großteil der Songs von DU BIST GUT wurde im Juni und Juli 2012 auf Island aufgenommen, im Studio der isländischen Kultband Sigur Rós.
Das Album wurde von Derek von Krogh produziert und von der bewährten dreizehnköpfigen Band (von ihr liebevoll „die andere Familie“ genannt) zu großen Teilen live eingespielt, wobei Nena selbst auch als Multi-Instrumentalistin in Erscheinung tritt. Der Sound von DU BIST GUT ist direkt und unverfälscht, deutlich beeinflusst von Nenas erfolgreicher Live und Akustisch-Tour 2012.

Die erste Singleauskopplung „Das Ist Nicht Alles“, die derzeit an die Radiostationen bemustert wird, belegt dies eindrucksvoll, klingt zeitgemäss, in-your-face - und typisch nach Nena. Auch die anderen Songs des Albums strahlen, sind textlich ernsthaft - dabei immer positiv, musikalisch modern - und dabei zeitlos. Das ikonografische Albumcover zeigt ein unverwechselbares Portrait und die Präsenz einer ebenfalls zeitlosen Nena. Es stammt von Larissa Kerner, ihrer Tochter und einer Hälfte des Künstlerduos Adameva. www.nena.de

Randy Newman Projekt


Südwestpresse, 03.04.08, Ulm

“Schnodderschnauze ohne Nostalgie.....aus einer Laune heraus gegründet, interpretiert das Randy Newman Projekt die Songs ohne den Ansatz von Nostalgie. Dabei übernimmt Maurenbrecher mit seinen deutschen Übersetzungen die Rolle des Geschichtenerzählers, während Richard Wester am Gebläse und George Nussbaumer (Gesang, Keyboard) das starke musikalische Gegengewicht dazu setzen.“

Südkurier, 07.04.08, Markdorf

„... ja, es ist ein Glücksfall das Trio. Wegen Nussbaumers Stimme, wegen Maurenbrechers Texten, wegen Richard Westers alles Widersprüchliche kittendem, gleichzeitig betonendem Saxofon-Spiel.“

Rhein-Zeitung, 08.04.2008, Mainz

„ ...Maurenbrecher untertreibt natürlich. Der große deutsche Liedermacher begnügt sich beileibe nicht damit, die Titel des berühmten amerikanischen Songwriters nachzubeten... er verleiht den Stücken seines Vorbilds neue Dimensionen.“

 Nord-Ostseezeitung, 25.04.2008, Bremerhaven

„Die Ironie getroffen. Das Randy Newman Projekt wird im TiF perfekt gewürdigt....Richard Wester...legte ein Querflötensolo hin, das Gesprächsstoff für die ganze Pause bot.“

 Westfälische Rundschau, 19.11.2010, Kulturschmiede Arnsberg

„Stehende Ovationen für Randy Newman Projekt:Nussbaumers Stimme umwerfend. Ein bisschen Waits, ein Hauch Joe Cocker, eine Prise Ray Charles und ganz viel Nussbaumer- ein wunderbares Pendant zu Newmans Organ. Dazu der Dialog von Keyboard (Nussbaumer) und Flügel (Maurenbrecher), der sich unter warmen Swing von Westers Saxofon prächtig entfalten konnte.“ 

Kulturgruppe Appenzeller Zeitung, 18.11.2011

„Drei ebenso charmante und wie virtuose  Musiker brachten die Melodien und Texte eines zweifachen Oscarpreisträgers in die alte Hofersäge in Appenzell. Georg Nussbaumer aus Vorarlberg und die beiden Deutschen Manfred Maurenbrecher und Richard Wester begeisterten mit berückendem Gesang, hinreissenden Soli, raffinierten Arrangements und klugen Texten in ihrem Randy Newman-Projekt.“ www.george.ch/rnp

Roland Kaiser


Roland Kaiser (*10. Mai 1952) spricht vielen aus der Seele. Erotik, Sexualität und Hoffnungen schwingen zwischen jeder Zeile mit, beziehen ihre Kraft aus der reichen Lebenserfahrung des Sängers und Texters. Dabei besingt Roland Kaiser nicht ausschließlich authentische Begebenheiten. Vielmehr ist es seine Begabung, die unausgesprochenen Sehnsüchte, Phantasien und Ängste des Publikums zu erfühlen und musikalisch umzusetzen.

Nach Abschluss der Schule machte der gebürtige Berliner zunächst eine kaufmännische Lehre und leitete die Werbeabteilung eines Autohauses. Gesang war nicht mehr als ein Hobby, mit dem sich Ronald Keiler, so sein bürgerlicher Name, ein Zubrot verdiente. Der Produzent Thomas Meisel entdeckte ihn als Sänger. Unterstützt und begleitet wurde Roland Kaiser vom ersten Tag an von seinem Produzenten Peter Wagner in Berlin.

1977 veröffentlichte Roland Kaiser seinen ersten Top10-Hit „Sieben Fässer Wein“. Danach folgte Hit auf Hit: "Amore Mio", "Schach Matt", "Santa Maria“, "Lieb' mich ein letztes Mal", "Dich zu lieben", "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben", "Joana", "Midnight Lady", "Ich glaub‘ es geht schon wieder los", „Manchmal möchte ich schon mit Dir“, "Wind auf der Haut und Lisa", "Lebenslänglich Du" u.v.m.

Deutschlands erfolgreichster Schlagersänger der frühen 80er Jahre textete auch für namhafte Kollegen wie Peter Maffay, Milva, Nana Mouskouri und Karat.

Der überzeugte Sozialdemokrat setzt sich als Vorstandsmitglied der Solidarfonds Stiftung NRW für zusätzliche Ausbildungsplätze und die Wiedereingliederung Langzeitarbeitsloser ins Berufsleben ein und erhielt 2011 für sein soziales Engagement den Ehrenpreis der Solidarfonds Stiftung NRW. 2012 wurde ihm außerdem der Kultur-Preis der B.Z. in Berlin verliehen sowie der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen. Roland Kaiser ist zudem Botschafter des Kinderhospizes Mitteldeutschland e.V. in Tambach-Dietharz sowie der Albert Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke, der Pichlmayr Stiftung, „SchrittMacher“ der Tom Wahlig Stiftung, Botschafter der DSO - Deutsche Stiftung Organtransplantation sowie der Stiftung AtemWeg.

Mit der Hörspiel- und Kinderbuchreihe GIBLINGE zeigt sich der gefeierte Pop-Kaiser, der bisher vornehmlich Konzerthallen füllte, von seiner „phantastischsten“ Seite.

Als Autor des im April 2009 veröffentlichten Ratgebers ATEMPAUSE, der im Oktober 2011 in aktualisierter Neuauflage zudem auch als Hörbuch unter dem Titel ATEMPAUSE – ALLES IST MÖGLICH erschienen ist, thematisiert Roland Kaiser seine chronische Erkrankung COPD (chronic obstructive pulmonary disease) und möchte seine neu gewonnene Lebensfreude teilen, in Dankbarkeit für das Geschenk, sein zweites Leben. Er möchte Hoffnung wecken, indem er seine Geschichte weitererzählt. Der Ratgeber mit biografischen Zügen stieß bereits in der Erstauflage auf breite Resonanz und erreichte die Top30 der Spiegel-Bestsellerliste.

Neun Jahre lang gab der Sänger trotz dieser chronischen Erkrankung umjubelte Live-Konzerte mit Tausenden von Besuchern. Ende Januar 2010 erklärte Roland Kaiser infolge seiner chronischen Lungenerkrankung seinen Abschied von der Live-Konzert-Bühne.

Nach erfolgreicher Lungentransplantation und überstandener Krankheit feierte Roland Kaiser im Herbst 2010 bereits seinen ersten TV-Auftritt. Nachdem im Frühjahr 2011 auch das Bühnen-Comeback mit sensationellen Ticket-Verkäufen angekündigt wurde, legte Roland Kaiser mit der aktuellen Album-CD „Alles ist möglich“ (Veröffentlichung am 3. Juni 2011) nach zweijähriger Schaffenspause sein neues Studio-Album nach, das sich erfolgreich in den Charts platzierte.

Im Sommer 2011 kehrte Roland Kaiser Live mit Band auf die Live-Bühnen zurück. Gemeinsam mit zehn Musikern – seinen alten Kollegen und Bandfreunden – präsentiert er seitdem seine größten Hits und eine Auswahl aktueller Titel auf den großen Konzertbühnen.

Mit der Kultveranstaltung KAISERMANIA wartete der Pop-Kaiser im August 2011 seines  Comeback-Jahres zudem mit einem besonderen Highlight auf: Vor der traumhaften Kulisse der Dresdner Altstadt stieg aufgrund der überwältigenden Nachfrage erstmalig gleich an zwei aufeinander folgenden Tagen die größte Roland Kaiser-Party des Jahres! Der Kultstar des deutschen Pop-Schlagers ließ im mehrstündigen Doppelschlag gemeinsam mit rund 25 000 Fans am Elbufer in Dresden die beliebtesten Hits seiner 38-jährigen Karriere aufleben.

Zweierbeziehungen in allen Facetten und Spielarten stehen für die musikalische Karriere von Roland Kaiser. Für den Sänger mit der ganz besonderen, gepflegten erotischen Note lag es daher nahe, eine Auswahl seiner größten Affären unter eben diesem Titel zusammenzufassen. Mit den zeitgemäßen Neuaufnahmen seiner heute wie gestern gleichermaßen erfolgreichen Hits im orchestralen Arrangement hat sich der Pop-Kaiser auch persönlich einen Wunsch erfüllt.

2012. Kaiser trifft Orchester. Was als zarte, neugierige Begegnung beginnt, entwickelt sich zu einer leidenschaftlichen Liaison. 14 Roland Kaiser-Hits präsentieren sich auf der Best of-CD AFFÄREN in neuem Gewand. Produziert wurde das Album in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg. Das außergewöhnliche Hit-Album erschien am 1. Juni 2012 bei GLORIELLA MUSIC. Unter der musikalischen Leitung von Günter Joseck präsentiert Roland Kaiser seine beliebtesten Klassiker von „Joana“ und „Santa Maria“ bis zu „Extreme“ und „Hier fing alles an“, ein überraschend vielseitiges Best of, das dem kaiserlichen Repertoire eine überraschende Facette hinzufügt.

Roland Kaisers Benefiz-Single zugunsten der Deutschen Krebshilfe e.V., "Dankeschön", erreichte den ersten Platz der Airplay-Charts/Konservativ. Die Idee zu dem Titel hatte das Team der TeeVee Produktions GmbH, die Macher der ZDF-Show "Willkommen bei Carmen Nebel". In der gleichnamigen Show hatte Roland Kaiser den Titel "Dankeschön" im September 2012 exklusiv präsentiert. "Dankeschön" war der Mottosong der diesjährigen Gala zugunsten der Deutschen Krebshilfe e.V.!

Im Münster-TATORT (ARD) spielte Roland Kaiser alias Schlagerstar "Roman König" bei den Dreharbeiten im Herbst 2012 eine Episodenhauptrolle. Die Folge wurde im Frühjahr 2013 ausgestrahlt und erzielte eine Rekordquote von 12,81 Millionen Zuschauern.

Ab März 2013 ging Roland Kaiser endlich wieder mit seiner Band auf ausgedehnte LIVE-Tournee, er gastierte in 26 Städten. Keine Einzelkonzerte, sondern eine achtwöchige Tour durch Deutschland und Österreich! Die erfolgreiche Tournee trug, wie das Album, den Titel „Affären“.

Roland Kaiser freut sich auf eine Vielzahl weiterer musikalischer Affären, die er in den kommenden Wochen und Monaten unter anderem mit den zahlreichen Open Airs,  wie auch bei der KaiserMania am Dresdner Elbufer wieder gemeinsam mit seinen Fans feiern wird. Jedes Konzert ist dank des Publikums einzigartig und für ihn daher von ganz besonderer Qualität.www.roland-kaiser.de

Samy Deluxe als Herr Sorge


Begleitet von seinen Sorgenkindern an DJ-Pult, Gitarre, Drums, Keys und Mikrofon, unterstützt von spektakulären Tänzerinnen, konfrontiert uns Herr Sorge mit seiner Weltsicht und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund!

Eine Reise in eine Welt voller Widersprüche: Gesungen, gerappt oder vorgetragen treffen melancholische Texte auf dunkle Beats, zerrende Synthesizer auf melodische Arrangements. 

Eines ist sicher: Herr Sorge sorgt sich nicht nur um die Welt, sondern auch für ein unvergessliches Konzerterlebnis! 

Hinter Herrn Sorge und seinem Projekt verbirgt sich Samy Deluxe,  einer der erfolgreichsten deutschen Rapper. www.samy-delux.de

Simon and Garfunkel Revival Band


Es gibt wenige Künstler, denen ein vergleichbar guter Ruf vorauseilt, wie dies bei der Simon & Garfunkel Revival Band der Fall ist. Wo sie auch auftreten, hinterlassen die sympathischen Vollblutmusiker ein begeistertes Publikum und überschwängliche Kritiken. In ihrem Programm „Feelin´ Groovy“ präsentieren sie am ..., dem ... die schönsten Songs des Kult-­‐‑Duos. Traumhafte, leidenschaftliche Balladen wie „Scarborough Fair“ oder „Bright Eyes“, Klassiker wie „Mrs. Robinson“, „The Boxer“ oder „The Sound of Silence“ gehören ebenso fest zum umfangreichen Repertoire wie die mitreißende „Cecilia“.

Einfach nur Nachspielen reicht da nicht! Um das Musikgefühl und die vielen kleinen musikalischen Raffinessen zu erwecken, benötigt man auch erstklassige Musiker. Michael Frank Gesang & Gitarre, Guido Reuter Gesang, Geige, Flöte und Klavier, begleitet von Sebastian Fritzlar an Gitarre, -­‐‑ Klavier, -­‐‑ Trommel & Bass, Sven Lieser an den Gitarren sowie Mirko Sturm an den Percussion & am Schlagzeug, schaffen den Seiltanz aus vollendetem Cover und eigener Interpretation so authentisch, dass das Publikum in einen regelrechten Sog zwischen ihre sehr rhythmischen und den gefühlvollen Nummern gerät. Mit ihren bis ins kleinste Detail abgestimmten Gesangs-­‐‑ und Instrumentaldarbietungen lassen sie die Grenze zwischen Original und Kopie verschwimmen.

Allein die mit den Originalen nahezu perfekt übereinstimmenden Stimmlagen sind dabei an Authentizität kaum zu überbieten. Die instrumentalen Fertigkeiten der Musiker sind ebenso beeindruckend, wie ihre Bühnenpräsenz. Sie zeigen eine perfekte Show, ohne dass sie große Showeffekte nötig haben. www.sg-revival.de

Stefanie Heinzmann


Wann ist der richtige Moment, ein Album nach sich selbst zu benennen? Punkrockbands bringen es meistens schon mit der ersten Veröffentlichung hinter sich, die Beatles hingegen haben bis fast ganz zum Schluss gewartet. Warum?

Wenn man ein Album nach sich selbst benennt, dann nicht, weil man um einen Titel verlegen ist −ganz im Gegenteil! Man tut es, weil man sich wohl in seiner Haut fühlt, weil man irgendwo angekommen ist, spirituell oder emotional. Weil man gelernt hat, auf sich selbst zu vertrauen. Und weil
man etwas zu sagen hat. Stefanie Heinzmann ist erst 22, aber trotzdem trifft das alles auf sie zu. Seit sie vor vier Jahren zur Siegerin in Stefan Raabs Castingshow gekürt wurde, „läuft sie auf einem anderen Teppich“, bei ihren Fans erst recht. Stefanie Heinzmann gewann Goldene Schallplatten, Echos, Cometen, die 1Live Krone und wurde sogar zur „Brillenträgerin des Jahres“ ernannt. 

Ihre beiden Alben „Masterplan“ und „Roots To Grow“ erreichten mühelos die Top-Regionen der Charts und auf ihren Tourneen jubelten ihr
Tausende zu, die sich sicher waren: Hier ist endlich mal eine Newcomerin mit Substanz. Zwischenzeitlich wurde der Erfolg durch ernste gesundheitliche Probleme getrübt. Stefanie musste sich einer Bandscheiben- und einer Stimmbandoperation unterziehen, zuletzt waren die 90 Minuten, die sie auf der Bühne absolvierte, der einzige schmerzfreie Abschnitt ihres Tages. Doch es hatte auch sein Gutes: „Zum ersten Mal hatten wir richtig viel Zeit für eine neue Platte“, scherzt sie heute. Das wiedererlangte Wohlbefinden tat der Sängerin gleich auf mehreren Ebenen gut. Sobald sie wieder im Studio war, wichen die schwierigen Stunden der Vergangenheit einem Gefühl neu entdeckter Freiheit und Leichtigkeit, das sich auch auf dem fertigen Album vermittelt. Sein Ursprung mag noch in der trüben Phase gelegen haben, aber letztendlich ist „Stefanie Heinzmann“ eine ausgesprochen positive und sonnendurchflutete Platte geworden. Eine Platte, die nach weitem Himmel klingt, nach geöffneten Türen und dem Leben spendenden Glück, das eine vollständige Genesung mit sich bringt.

„Ich bin ein Lebemensch, ich finde es voll geil, einfach zu leben“, sagt Stefanie − und ihr Enthusiasmus steckt an. Die junge Sängerin ist in ihrem Selbstbewusstsein gewachsen, und ihre Songs strahlen eine neue Souveränität aus, die nach Gelassenheit und Reife klingt. Vielleicht sogar ein Stück weit nach Erwachsenwerden, auch wenn sich Stefanie Heinzmann mit diesem Begriff schwer tut. „Gleichzeitig finde ich schon, dass ich persönlich gewachsen bin“, sagt sie. „Ich bin besser darin geworden zu sagen, was ich denke. Ich habe gelernt, mehr auf mich selbst zu hören. Ich weiß, wer ich bin, und ich weiß auch, wie das klingen soll.“

In der Tat ist das neue Album in vielerlei Hinsicht eine musikalische Wiedergeburt geworden, die Stefanie unabhängiger als jemals zuvor zeigt. Zum ersten Mal beteiligte sie sich direkt am Songwriting, zum ersten Mal spielte ihre Liveband - „meine Familie“- Stücke im Studio ein, zum ersten Mal schritt die Sängerin wirklich die gesamten Grenzen ihrer fantastischen Stimme ab, deren Reichweite seit der Operation wieder komplett hergestellt wurde. Mehr noch: „Ich habe mich musikalisch weiterentwickelt, vor allem was meine Stimme angeht. Meine Stimme ist in mir drin, sie ist mein Instrument, und ich habe total verschiedene Seiten an mir entdeckt.“ Und mit ihnen die Fähigkeit, sie publikumswirksam zu präsentieren.

Die Selbstverständlichkeit, mit der Stefanie sich in den unterschiedlichsten Genres zuhause fühlt, wird auch auf diesem Album dargeboten. „Ich brauche die Abwechslung“, sagt die Sängerin. „Mir ist es nicht genug nur einen Stil zu singen. Für mich ist es total wichtig, so viele Facetten zu haben, und ich bin sehr stolz darauf, dass unsere Jungs diesmal mitkomponiert und die Songs auch selber eingespielt haben.“ Die Spannweite der neuen Songs ist dabei größer als je zuvor: Die erste Single „Diggin‘ in the Dirt“ überrascht mit infektuösem Rhythmus und unverschämtem Ohrwurm-Appeal, während „Everyone’s Lonely“ gefühlvolle Nuancen zwischen den Zeilen einer eleganten Ballade findet.

Dieser Song stammt im Übrigens von keinem Geringeren als Jamie Cullum, der mehr als begeistert davon ist, was Stefanie daraus gemacht hat. Er sagt: "Stefanie has truly made the song her own - I love it" „This Old Heart of Mine“ schaut kurz bei Motown vorbei, „Coming Up For Air“ flirtet nacheinander mit luxuriösen Streichern und beschwingten Up-Tempo-Schnörkeln, und „Show Me the Way“ zelebriert lupenreinen Pop in zeitlosem Gewand. Und damit wäre noch immer nichts gesagt über „Fire“, den atemberaubenden Opener des Albums, der Stefanie Heinzmanns ganzes Können in vier intensive Minuten packt.

„Als wir im Mai den Song „Diggin‘ in the Dirt“ hatten, wussten wir, wo das Album hingehen wird“, erklärt sie. „Der Song spiegelt nicht die ganze LP wieder, aber er sorgte dafür, dass ich eine innere Ruhe bekam. Das Rad begann zu rollen.“ In den Texten finden sich womöglich noch Schatten von
Stefanies Leidenszeit, die Melodien lassen jedoch bereits keinen Zweifel mehr daran, dass es jetzt damit vorbei ist. Oder wie es in „Not at all“ heißt: „I’m up on the edge but I won’t fall“. So unterschiedlich die dreizehn Songs auf Stefanie Heinzmann auch sind, so unverkennbar gehören sie doch zu ihrer Interpretin. Alles auf dem Album ist echt, so wie auch Stefanie trotz ihrer sagenhaften Karriere im Grunde das Mädchen aus dem Wallis geblieben ist: authentisch, natürlich und nahbar.

Das muss auch so sein, denn nur wenn man sich selbst treu bleibt, kann man Songs so singen, dass sie wirklich berühren. Im Showbusiness werden Masken schnell unbequem, unverkrampfte Gradlinigkeit wird dagegen niemals alt, erst recht nicht, wenn sie so charmant präsentiert wird. Deswegen ist „Stefanie Heinzmann“ auch kein Privatvergnügen geworden, sondern ein Album, das die Hand ausstreckt und sich mitteilen möchte. Ein lebendiges Album für ein lebendiges Publikum, ein Album, das die Gegenwart feiert und die Konzert-Erfahrung schon vorwegnimmt. „Wenn ich auf der Bühne stehe, lade ich alle in mein Wohnzimmer ein“, sagt Stefanie Heinzmann. Die Vorstellung, ihre neuen Songs - „Songs, an denen man selbst mitgearbeitet hat“ - demnächst live präsentieren zu können, sorgte schon im Studio für Euphorie. 

„Wenn ich einen neuen Song zu hören kriege, dann denke ich direkt daran, wie er live auf der Bühne klingen könnte“, sagt die Sängerin. So groß wie jetzt war die Vorfreude noch nie, die Auswahl übrigens auch noch nicht. „Ich freue mich mega auf „Fire“, das ist im Moment der größte Song der Welt für mich. „Not at all“ finde ich unfassbar schön, da habe ich beim Hören erst gestern heulen müssen. Auf“ Diggin‘ in the Dirt“ freue ich mich aber
genauso, und natürlich auf „Numb the Pleasure“, für das ich meinen ersten eigenen Text geschrieben habe. Wenn die Band da mit dem großen Besteck drangeht, ist das ein Riesensong.“ 

Den richtigen Moment, ein Album nach sich selbst zu benennen, muss man also ganz alleine finden. Er macht sich bemerkbar, wenn man das, was man am liebsten macht, in der Stimmung tut, in der man sich am besten fühlt. Wenn man professionell mit der Tatsache umgeht, dass man beim Musikmachen nie wirklich ein Profi sein kann, sondern immer nur ein Sänger, der jedem neuen Song mit derselben Ehrfurcht und Begeisterung begegnet wie beim ersten Mal. Und der ihn dann trotzdem so singt, als wäre er schon immer ein Teil seiner selbst gewesen. So wie Stefanie Heinzmann es tut. „Danke, dass du so bist, wie du bist“, sagen ihre Fans immer wieder zu ihr. „So viel Stefanie Heinzmann hat es noch nie auf einem Album gegeben“, sagt sie selbst. Dass Stefanie Heinzmann spätestens seit „Roots To Grow“ der Titel „White Lady of Soul“ gebührt, versteht jeder, der sie und ihre Fonky Fonks live auf der Bühne erlebt hat. So natürlich und so nah an ihren Fans ist nur Stefanie Heinzmann. www.stefanieheinzmann.de

Storch Heinar und die Kapelle Storchkraft

www.endstation-rechts.de/storchkraft

The Clogs


MEGA EVENTS: Olympia Stadion Berlin – POPKOMM – Siegessäule Berlin - Bitburger Rocknächte in Deutschland - Internationale Funkausstellung Berlin - Ein Herz für Kinder Hamburg - Benefiz Konzert Open Air Semper Oper Dresden

THE ROCKY HORROR SHOW im Hans Otto Theater in Potsdam

WELCOME IN BERLIN: zu Europas grösster Silvesterparty präsentierten The Clogs ihre Show „We will CLOG you - 50 Hits in 100 Minuten “ Im Jahr 2000, 2003 und 2005 am Brandenburger Tor in Berlin.

FAN-MEILE WM 2006 IN BERLIN: The Clogs - Abschlusskonzert vor dem Endspiel am Brandenburger Tor in Berlin

2007: NDR – SOMMERTOUR 2007

2008: NDR – KULTHIT PARTY TOUR 2008

2008: GRANDIOSE SHOW AUF DER EM-FANMEILE 2008 AM BRANDENBURGER TOR IN BERLIN

2009: MDR – SOMMERTOUR

2010: NDR SOMMERTOUR THE HIT MACHINE

2010: ZDF – WILLKOMMEN 2011 Berlin Brandenburger Tor

2011: NEUES ALBUM Birds of Paradise Tour Deutschland

2011: SILVESTER AN DER SEMPEROPER Abschlußkonzert Tour 2011

2012: Microsoft-Party Windows 8 Präsentation Open Airs in ganz Deutschland NDR Sommertour 2012

2013: JUBILÄUMSTOUR - 20 JAHRE THE CLOGS NEUES ALBUM - RECYCLING THE SEVENTIES
www.theclogs.de

Tom Beck


Beck is back: Nach der Rockplatte Superficial Animal, zwei ausverkauften Tourneen und zweimal Rock am Ring sowie Rock im Park läutet Tom Beck eine neue Schaffensphase ein. Sein zweites Studioalbum Americanized (VÖ: 05.10.12) holt den ursprünglichen Nashville-Sound nach Deutschland und zeugt von der Vielseitigkeit des Künstlers.

Der Standbass wummert, die Steel Guitar jault hinreißend sehnsüchtig im Hintergrund. Tom Beck raunt kräftig in das Mikro, um sofort in feinstofflicher Empfindung seiner Stimme Glanz zu verleihen. Bamm! Der letzte Track des neuen Albums Americanized ist im Kasten.

Tom blickt kurz auf, mit prüfendem Blick. Hinter der leichten Unschärfe des Studiofensters sitzt Grammy-Preisträgerin Rebekka Lynn Howard und Eleisha Hoffman. Sie produzieren das Album. Stille hängt im Aufnahmeraum der legendären Quad Studios, in denen schon Ikonen wie Jonny Cash oder Elvis Presley ihre Alben eingesungen haben. Das Produzententeam hat viel gesehen, viel gehört in ihrem Leben. Rebekka versinkt in ihrem Ledersessel, verzieht leicht ihre Mundwinkel und kommentiert knapp: „Damn, this german guy is good!“

In Nashville hat Tom Beck an seinem Sound der Stunde gearbeitet. Hits und Hooks hat der Musiker und Schauspieler (Alarm für Cobra 11) eh in seine musikalischen AGBs eingeschrieben. Hinzu gesellt sich der ursprüngliche Klang, der die „City of Music“ seit Jahr-zehnten so einzigartig macht.

„Ich habe auf meinen Bauch gehört“, erklärt Tom Beck die Entscheidung in Amerika aufzunehmen. „Ich wollte ein organisches Album. Weniger Hau-Drauf-Rock, mehr Vielseitigkeit, mehr musikalische Facetten. Einen warmen Analog-Sound, mit klassischen Instrumenten. Musik eben, die atmet.“ Gerade Nashville eignet dafür tadellos. „Am Flughafen stehen schon die ersten Musiker und begrüßen dich,“ beschreibt Tom Beck die Atmosphäre. „In jeder Bar, auf jedem Broadway tummeln sich Bands. Es liegt so viel Musik in der Stadt. Die Qualität ist der Wahnsinn. Das ist inspirierend!“ In diesem Melting Pot der Musik produziert Gibson bis heute noch ihre berühmten Gitarren, selbst einige Stromverteilerkästen beschallen durch Lautsprecher an der Ampel wartende Passanten mit Hits. Nashville hat sich vom Country-Mekka zum Nabel amerikanischer Rock- und Pop-Musik entwickelt. Die White Stripes, Elvis Costello, Joss Stone, Taylor Swift – die Crème de la Crème des Musikgeschäfts schmiedet hier an dem Sound, der Monate später Fans in aller Welt verzaubert. Tom Beck ist eine der ersten deutsche Künstler, der ein komplettes Album in der Musikmetropole aufnimmt.

Eine authentische Verve strahlt durch das neue Album. Hier ein paar Beispiele: Ain’t Got You lautet die erste Single – ein funkige Feel-Good-Perle, die hinter der bittersüßen Aufmachung, die Tragik des sich Neuverliebens zum Thema macht.

Almost You ist eine feinfühlige Breitwand-Ballade, Nice Guys eine mit Reggae-Elementen durchzogener Kracher, der dank eines beschwingten Grooves sofort zum Mitwippen einlädt. Die Rock’n’Blues-Nummer When You Go prescht geschmeidig los und streift einen sanften Gitarrenteppich aus, auf dem sich Tom Becks markante Stimme vollends ausbreiten kann. Holding Hands dagegen ist in sich ruhender Folksong à la Bob Dylan – der ganz auf opulente Arrangements verzichtet und durch seine Klarheit (nur Akkustik-Gitarre und Akkordeon) zu überzeugen weiß.

Alles in allem ist Americanized ein starkes Plädoyer für die Liebe zur Musik. „Ich feiere gerade ein inneres Volksfest, dass mein Album fertig ist,“ bekennt Tom Beck. Unbekümmert, frei, beschwingt, kommt es daher, obwohl es teils gespickt ist mit melancholischen Momenten, Alltagsminiaturen, Trennungsschmerz und dem Suchen und Finden von Liebe. Doch am Ende birgt Americanized bei all dem textlichem Tiefgang, musikalischer Kredibilität und vielen Background-Feinheiten, eine klare, vielleicht typisch amerikanische Botschaft: Nimm’s leicht! www.tom-beck.de

Urbanatix


Seit dem Jahr 2010 begeisterte URBANATIX über 75.000 Zuschauer in der Metropole RUHR. URBANATIX ist ein Crossover aus Streetart und internationaler Artistik – Biker, Tricker, Traceure, Tänzer, Beatboxer, Musiker und DJs treffen hier auf Ausnahmekünstler im Bereich internationaler Bewegungskunst und entfachen ein schrilles Gesamtkunstwerk aus Akrobatik, Streetart und Kreativität, dessen enormer Energie sich niemand entziehen kann.

Der Tänzer und Tricker von URBANATIX, die im Rahmen des Deutschlandfestes zu Gast in Berlin sind, werden von dem aus Japan stammenden Tänzer und Choreografen Takao Baba trainiert und choreografiert.

Info Christian Eggert – Regisseur & Projektinitiator:
Seit mehr als 20 Jahren arbeitet Christian Eggert als Inhaber und kreativer Motor der Agentur »DACAPO – Kultur Offensiv!« im Artistik-, Show- und Eventbereich. In dieser Zeit hat er als Regisseur große Shows produziert, Künstler, Choreografen und Regisseure aus aller Welt kennengelernt sowie Circus-Schulen und Festivals rund um den Globus besucht. Fasziniert hat ihn in seiner Arbeit dabei immer, dass einem Artisten 3 min. genügen, um das Konzentrat eines ganzen künstlerischen Lebens zu zeigen.

Als sich abzeichnete, dass das Ruhrgebiet im Jahr 2010 Europäische Kulturhauptstadt werden sollte, entwickelte Christian Eggert gemeinsam mit seinem Team von »DACAPO« die Idee, »urbane Bewegungskünstler« des Ruhrgebiets mit den Stars der internationalen Artistenbranche auf die große Bühne zu bringen und daraus ein einzigartiges Showformat zu kreieren. Der Crossover verschiedener Genres hat Christian Eggert in seiner Regiearbeit immer besonders gereizt. Mit URBANATIX kam die Gelegenheit innovative internationale Bewegungskunst, »Street-Artistik« sowie Musik- und Videoperformance miteinander zu verbinden und den Extrakt seiner jahrelangen Erfahrung in ein Projekt einzubringen, das ihm eine absolute Herzensangelegenheit ist.
Der aus Japan stammende Tänzer Takao Baba ist einer der führenden Hip-Hop Choreografen Deutschlands. Nachdem er viele Jahre mit Künstlern wie »Jamalia«, »Pink« und den »Spice Girls« zusammen gearbeitet hat, konzentriert er sich seit 2004 in seiner Arbeit mehr auf den zeitgenössischen Tanztheater-Bereich. Takao Baba ist einer der Gründungsväter der »Dance Unity« zur Förderung urbaner Tanzformen und Mitglied des Londoner Choreografen-Teams »Massive Creation Crew«. Als Tänzer und Choreograf arbeitet er für das Tanzhaus NRW und engagiert sich in Zusammenarbeit mit der »E-Motion Company« mit Tanztheater-Produktionen für die Etablierung urbaner Tanzstile als eigenständige Kunstform des zeitgenössischen Tanzes. www.urbanatix.de

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Altbundeskanzler Helmut Schmidt stirbt. Er wird 96 Jahre alt. Schmidt hat die deutsche Politik geprägt wie kaum ein anderer, als Senator in Hamburg, als Minister unter Willy Brandt und von 1974 bis 1982 als Bundeskanzler.

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